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Sie sehen die Pressemeldung Nr.: CIS2005-109 vom 24.11.2005
 
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Neuer Kunde

 

Mit IP-Telefonie von Cisco auf der Überholspur

 

Mercedes Jürgens verringert Kosten, vereinfacht Verwaltung und bietet besseren Service

 

MÜNCHEN. Die Jürgens-Gruppe stellt derzeit die Telefonanlage ihrer elf Standorte schrittweise auf IP-Telefonie-Technik von Cisco Systems um. Das 1919 gegründete Unternehmen möchte in Zukunft von den geringeren Kosten, einfacherer Verwaltung, höherer Sicherheit und zusätzlichen Leistungsmerkmalen profitieren. Mit elf Betrieben in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg und über 600 Mitarbeitern bietet die Jürgens-Gruppe seinen Kunden neben einem umfangreichen Neu- und Gebrauchtwagenangebot umfassende Service-leistungen für PKW, Transporter, Nutzfahrzeuge und Busse.

 

Bei IP-Telefonie werden Gespräche innerhalb des gesamten Firmen-Netzes kostenlos über das Internet-Protokoll abgewickelt. Least Cost Routing sorgt bei Telefonaten in leitungsvermittelte Netze dafür, dass zum jeweiligen Zeitpunkt die günstigste Verbindung aufgebaut wird. Zudem entfallen durch die Zusammenführung von Sprache und Daten auf eine gemeinsame Infrastruktur die Kosten für Aufbau, Betrieb sowie Wartung von zwei separaten Netzen. „Bei Umzügen in ein anderes Büro können wir in Zukunft das Telefon einfach in eine andere Netzwerkdose stecken, ohne Techniker und ohne Konfiguration. Das geht nicht nur schneller, sondern spart in großem Umfang Kosten“, sagt Erik Jäger, Leiter der Jürgens-IT. „Auch alle regulären Installationen und Einstellungen der Anlage kann unsere eigene IT-Abteilung künftig schnell selbst vornehmen.“

 

Die neuen schnurlosen Telefone funktionieren auf Basis eines geschützten drahtlosen Netzwerkes und sind damit abhörsicher. „Bisher unversorgte Geräte wie die Stardiagnose-Computer in den Werkstätten können dank der neuen Technik direkt mit dem DaimlerChrysler-Netzwerk verbunden werden“, erklärt Jäger. „So profitieren wir von schnelleren Updates und besseren Zugängen zu den Hersteller-Informationen.“

 

Ein weiterer Grund für den Umstieg auf IP-Telefon-Technik war die Möglichkeit zur Programmierung zusätzlicher Funktionen und Anwendungen, die über die Leistungsmerkmale der herkömmlichen Telefonie hinausgehen. Dazu gehören CTI-Anwendungen (Computer Telephony Integration) wie Anrufbeantworter-Funktionen, die Anzeige kundenrelevanter Informationen bei Anrufeingang auf dem PC, Faxversand direkt am Bildschirm oder die Anwahl des gewünschten Gesprächspartners per Mausklick aus den Microsoft Outlook-Kontakten. „Trotz der zahlreichen weiteren Leistungsmerkmale möchten wir jedoch zunächst alle Basisfunktionen in gleicher Form wie bei der bisherigen Anlage bereitstellen. Erst danach sollen zusätzliche Dienste implementiert werden“, sagt Jäger.

 

Bis zum Jahresende 2005 führt der Lösungspartner Fundamental die IP-Telefone am Standort Hagen ein. Damit die Mitarbeiter die neue Technik testen können, werden die neuen Geräte eine Woche im „Parallelbetrieb“ mit der alten Telefonanlage laufen. Der Umstieg der zehn weiteren Standorte wird 2006 schrittweise erfolgen. 2007 ist der Abschluss des Gesamtprojektes geplant. „Danach werden die neuen Telefonsysteme ein integrierter Bestandteil des gesamten Netzwerkes der Jürgens-Gruppe sein“, sagt Jäger.



 

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