Neuer Kunde
Mit IP-Telefonie von Cisco auf der Überholspur
Mercedes Jürgens verringert Kosten, vereinfacht
Verwaltung und bietet besseren Service
MÜNCHEN. Die Jürgens-Gruppe stellt derzeit die Telefonanlage
ihrer elf Standorte schrittweise auf IP-Telefonie-Technik von Cisco Systems um.
Das 1919 gegründete Unternehmen möchte in Zukunft von den geringeren Kosten,
einfacherer Verwaltung, höherer Sicherheit und zusätzlichen Leistungsmerkmalen
profitieren. Mit elf Betrieben in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg und über
600 Mitarbeitern bietet die Jürgens-Gruppe seinen Kunden neben einem
umfangreichen Neu- und Gebrauchtwagenangebot umfassende Service-leistungen für
PKW, Transporter, Nutzfahrzeuge und Busse.
Bei IP-Telefonie werden Gespräche innerhalb des gesamten Firmen-Netzes
kostenlos über das Internet-Protokoll abgewickelt. Least Cost Routing sorgt bei
Telefonaten in leitungsvermittelte Netze dafür, dass zum jeweiligen Zeitpunkt
die günstigste Verbindung aufgebaut wird. Zudem entfallen durch die Zusammenführung
von Sprache und Daten auf eine gemeinsame Infrastruktur die Kosten für Aufbau,
Betrieb sowie Wartung von zwei separaten Netzen. „Bei Umzügen in ein anderes
Büro können wir in Zukunft das Telefon einfach in eine andere Netzwerkdose
stecken, ohne Techniker und ohne Konfiguration. Das geht nicht nur schneller,
sondern spart in großem Umfang Kosten“, sagt Erik Jäger, Leiter der Jürgens-IT.
„Auch alle regulären Installationen und Einstellungen der Anlage kann unsere
eigene IT-Abteilung künftig schnell selbst vornehmen.“
Die neuen schnurlosen Telefone funktionieren auf Basis eines
geschützten drahtlosen Netzwerkes und sind damit abhörsicher. „Bisher
unversorgte Geräte wie die Stardiagnose-Computer in den Werkstätten können dank
der neuen Technik direkt mit dem DaimlerChrysler-Netzwerk verbunden werden“,
erklärt Jäger. „So profitieren wir von schnelleren Updates und besseren
Zugängen zu den Hersteller-Informationen.“
Ein weiterer Grund für den Umstieg auf IP-Telefon-Technik war
die Möglichkeit zur Programmierung zusätzlicher Funktionen und Anwendungen, die
über die Leistungsmerkmale der herkömmlichen Telefonie hinausgehen. Dazu
gehören CTI-Anwendungen (Computer Telephony Integration) wie
Anrufbeantworter-Funktionen, die Anzeige kundenrelevanter Informationen bei
Anrufeingang auf dem PC, Faxversand direkt am Bildschirm oder die Anwahl des
gewünschten Gesprächspartners per Mausklick aus den Microsoft
Outlook-Kontakten. „Trotz der zahlreichen weiteren Leistungsmerkmale möchten
wir jedoch zunächst alle Basisfunktionen in gleicher Form wie bei der
bisherigen Anlage bereitstellen. Erst danach sollen zusätzliche Dienste
implementiert werden“, sagt Jäger.
Bis zum Jahresende 2005 führt der Lösungspartner Fundamental
die IP-Telefone am Standort Hagen ein. Damit die Mitarbeiter die neue Technik
testen können, werden die neuen Geräte eine Woche im „Parallelbetrieb“ mit der
alten Telefonanlage laufen. Der Umstieg der zehn weiteren Standorte wird 2006
schrittweise erfolgen. 2007 ist der Abschluss des Gesamtprojektes geplant. „Danach
werden die neuen Telefonsysteme ein integrierter Bestandteil des gesamten
Netzwerkes der Jürgens-Gruppe sein“, sagt Jäger.