Banken können Wartezeiten für Kunden mithilfe von IT
effizient gestalten
„Branch of the Future“-Konzept von Cisco reduziert
Kosten, optimiert Sicherheit und steigert Kundenzufriedenheit
MÜNCHEN. IP-Netzwerke (Internet Protokoll) können helfen,
Warteschlangen in Bankfilialen zu reduzieren, Wartezeiten effektiv zu nutzen
und zusätzlich innovative Sicherheitstechnik zu integrieren. Zu dieser Ansicht
kommt Cisco Systems, wobei sich das Unternehmen dabei auf eine aktuelle Studie
von Datamonitor bezieht. Das Marktforschungsinstitut hat zwei Bereiche
identifiziert, in denen Banken und Kunden vom Einsatz moderner
Netzwerktechnologien profitieren können: Point-of-Sales-Marketing und
Sicherheit von Bankfilialen. Diese Bereiche werden beim so genannten „branch
renewal“ selten mit einbezogen, obwohl es gerade hier Optimierungspotenzial
gibt.
Gezieltere Informationen für Kunden und Banken
Laut Datamonitor warten Kunden durchschnittlich drei Minuten,
bis sie am Bankschalter bedient werden. 45 Prozent der Banken beklagen, dass
diese Wartezeit nicht effektiv genutzt wird, um mit den Kunden zu
kommunizieren. Die Studie dokumentiert, dass Wartezeiten für die Kunden
abwechslungsreicher werden, wenn sie über Monitore gezielt mit informativen
oder Nachfrage-generierenden Video-Botschaften versorgt werden.
Zusätzlich können Instore-Kameras als strategisches Werkzeug
für das Filial-Management genutzt werden, um Kundenmuster in den Wartezeiten
herauszufiltern und Wartezeiten einzudämmen.
Gegenwärtig setzten Banken auf Hochglanzbroschüren, um ihre
Kunden über Produkte und Services zu informieren. Die europäische
Bankenindustrie gab dafür allein im vergangenen Jahr 1,67 Milliarden Euro aus.
Von Kundenseite werden diese Broschüren jedoch kritisch bewertet. 50 Prozent
der Befragten führen mangelnde „Frische und Innovationskraft“ der
Print-Materialien an. 38 Prozent sind überzeugt, dass die Informationen für sie
nicht relevant sind.
Mehr Sicherheit
Im Bereich Sicherheit können über IP-Netzwerktechnologien
Synergien genutzt und Überwachungskameras sowie Sicherheitssysteme in einem
einzigen System integriert werden.
Datamonitor geht davon aus, dass die Integration der
unterschiedlichen Systeme für Überwachung, Einbruchssicherung und Zugangskontrolle
auf eine Netzwerk-Plattform hilft, die langfristig anfallenden Wartungskosten
zu reduzieren. Darüber hinaus wird zentrale Kontrolle ermöglicht und die
Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sicherheitsbereichen verbessert.
Cisco arbeitet bereits an einer Lösung für Banken, gemeinsam mit NICE Systems,
Anbieter von Multimedia Capture- und Content-Analytics-Anwendungen.
Die ganzheitliche Lösung
Basis für solche Systeme, die verschiedene Informationskanäle
und Sicherheit integrieren, ist das Cisco „Branch of the Future“-Konzept, das
bereits zahlreichen Banken signifikante Vorteile in Bereichen wie Voice-over-IP
liefert.
Der Fokus liegt auf der Einheitlichkeit des
Optimierungsansatzes. „Um die Vorteile zu maximieren, sollten Banken einen
einheitlichen Ansatz fahren und die Bedürfnisse einzelner Geschäftsbereiche im
Rahmen von ‚Joint Projects’, dynamischer Vernetzung von Ressourcen, angehen“,
unterstreicht Jordi Ferrer, Cisco Systems Business Development Manager für den
Finanzsektor in Europa, dem nahen Osten und Afrika. „Die Datamonitor-Studie
zeigt, dass Banken alleine bei der Vernetzung einen deutlichen Mehrwert
erreichen können, wenn sie die Potenziale konvergenter Netzwerke voll
ausschöpfen“.
Die fehlende Einheitlichkeit und die getrennte Verwaltung
einzelner Systeme ist auch Tenor der Datamonitor-Studie. „Viele Banken sind
sehr engagiert, was die Optimierung ihrer Filialen betrifft, verfolgen aber
noch keinen einheitlichen Ansatz.
Dieser wird zukünftig wichtig sein, um Ressourcen im Rahmen von
Filialerneuerungen optimal zu nutzen“, sagt Daniel Lessner, Financial Service
Analyst bei Datamonitor.
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Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA)
ist mit 22,0 Milliarden US-Dollar Umsatz (31. Juli 2004) weltweit führender
Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung
Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in
Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin.
Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV
geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems,
Inc.
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