Cisco erleichtert SAN-Konsolidierung und verbessert
Konnektivität zu Blade Servern in heterogenen Fabrics
Cisco ermöglicht native Interoperabilität mit Blade
Server Switches von QLogic und führt Netzwerkadress-Übersetzung für InterVSAN
Routing ein
MÜNCHEN. Cisco Systems kündigt heute ein neues Feature-Set
an, mit dem Unternehmen ihre Speicherressourcen auch in heterogenen SAN Fabrics
(Storage Area Network) konsolidieren und somit firmenweit besser nutzen können.
So kann Cisco Inter-Virtual SAN Routing (IVR) jetzt Netzwerkadressen
übersetzen. Investitionen in frühere Speichernetze lassen sich dadurch
langfristig schützen, weil Legacy SANs nun in die SAN-Konsolidierung mit Cisco
IVR einbezogen werden und an der gemeinsamen Kapazitätsnutzung teilhaben
können.
Auch die native Interoperabilität mit QLogic Blade Server
Switches verbessert den Investitionsschutz für vorhandene SANs. Ab sofort ist
der Betrieb heterogener Netzwerke mit Cisco- und QLogic-Switches möglich, ohne
dass Netzwerkkomponenten dieser beiden Firmen dafür in den Interop-Modus
versetzt werden müssten. Dies ist eine Erweiterung zu den bereits vorhandenen
Interop-Modus-Optionen für die Switches anderer Hersteller, wodurch sich der
bestehende Support von Cisco IVR für Third-Party-Komponenten weiter verbessert.
Außerdem eröffnet die so hinzu gewonnene Interoperabilität im Netzwerk vielen
Unternehmen einen sanften Migrationspfad in Richtung intelligenter Cisco SAN
Fabrics und senkt zugleich die Total Cost of Ownership.
Erweiterte IVR-Funktionalität
Fibre Channel Network Address Translation (FC NAT), eine
Erweiterung der bestehenden Cisco IVR-Funktionalität, ist Teil von Cisco MDS
9000 SAN-OS 2.1, der aktuellen Betriebssystemversion für die Multilayer
Intelligent Directors and Switches aus der Produktfamilie MDS 9000. FC NAT gibt
Kunden die Möglichkeit des Routings zwischen SANs unterschiedlicher Hersteller
ohne Adress-Limitationen. Für Unternehmen bedeutet das mehr Flexibilität bei
der SAN-Konsolidierung: Da sich die Notwendigkeit zur Neukonfiguration
existierender SAN-Infrastrukturen verringert, erfordern künftige
Implementierungen entsprechend weniger Zeit- und Kosteneinsatz. Dabei kommt es
durch FC NAT zu keinerlei Beeinträchtigungen der Performance
unternehmenskritischer Anwendungen, denn NAT wird hardwarebasiert
bereitgestellt, als applikationsspezifischer integrierter Schaltkreis, kurz
ASIC (Application Specific Integrated Circuit). Das Routing erfolgt innerhalb
des Switch und nicht in einer externen Appliance, weshalb sich Komplexität und
Kosten verringern und zugleich eine hohe Skalierbarkeit sichergestellt ist.
„Die Erweiterung von Cisco Inter-VSAN Routing durch Network
Address Translation markiert einen signifikanten Fortschritt in der
SAN-Technologie, der sowohl die Speichernetz-Konsolidierung erleichtert als
auch die Möglichkeit zur gemeinsamen Ressourcennutzung zwischen SAN-Inseln
verbessert“, sagt John Webster, Gründer und Senior Analyst der Data Mobility
Group. „Fibre Channel Routing nähert sich damit dem Leistungsniveau, das wir
bisher vom IP-Routing kennen.“
FC NAT auf dem Weg zum Standard
Mit den Produkten der Cisco MDS 9000-Familie lässt sich FC
NAT auch über große Distanzen hinweg zur SAN-Erweiterung einsetzen. Als
Transporttechnologien kommen dafür zum Beispiel das Internet-Protokoll IP,
optische Netzwerke oder Dark Fiber in Frage. SANs lassen sich weit über lokale
Grenzen hinaus skalieren, und zwar ohne den sonst erforderlichen global
eindeutigen Adressraum. FC NAT ergänzt die VSAN-Technologie von Cisco Systems
um einen wichtigen Baustein. Die VSAN-Technologie ist auch die Grundlage für
„Virtual Fabrics“ des Technical Committe T11 des International Committee for
Information Technology Standards (INCITS) und wurde dem ANSI (American National
Standard Institute) als internationaler Standard zur Verabschiedung empfohlen.
IVR ist seit Anfang 2004 verfügbar und gilt mittlerweile als Industriestandard
für Fibre Channel Fabric Routing.
Einfache Installation
Die native Interoperabilität mit QLogic ermöglicht die
Konsolidierung von Blade-Server-Speicherressourcen und ergänzt die
intelligenten Cisco-Storage-Networking-Infrastrukturen, mit denen sich sowohl
VSANs als auch InterVSAN Routing nutzen lassen, nun auch mit FC NAT. Native Interoperabilität bietet
Plug-and-Play-Installationen ohne die bisherigen Einschränkungen bei der
expliziten Einstellung von Interop-Modi. Außerdem verbessert die neue Interoperabilität mit QLogic Blade
Server Switches die Fähigkeit der MDS 9000, SAN-Switches anderer Hersteller
über verschiedene Interop Modi zu
unterstützen.
Mit Inter VSAN Routing, FC NAT und QLogic-Interoperabilität
können Unternehmen ihre Data-Center-Initiativen weiter vorantreiben und ihre
Kosten deutlich senken, vor allem durch SAN-Konsolidierung, SAN-Konnektivität
mit Blade Servern sowie durch SAN-Migration über heterogene Fabrics hinweg.
Dabei setzt das neue Feature-Set von Cisco frühere Skalierbarkeits-,
Interoperabilitäts- und Adressraumlimits außer Kraft, die den Betrieb
gemischter SAN Fabrics bislang erschwerten.
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