Cisco forciert weltweit die Entwicklung IP-basierter
Breitbandkabel Next-Generation-Networks
Neue Kunden, erweiterte Serviceportfolios sowie vermehrte
Technologietests belegen wachsendes Interesse von Kabelnetzbetreibern an Cisco
IP-Technologie
MÜNCHEN. Cisco Systems kündigt heute an, Betreiber von
Breitbandkabelnetzen verstärkt bei der Migration auf Cisco IP Next Generation
Networks (NGN) zu unterstützen. Mit IP NGN können Anbieter ihr Portfolio
zeitnah und kostengünstig um differenzierende, kommerziell aussichtsreiche Dienste
ergänzen und gleichzeitig die Gesamtkosten für ihre Infrastruktur senken.
Kabelnetzbetreiber sind schon heute führend bei der Bereitstellung
integrierter Dienstepakete für Privat- und immer mehr auch für Unternehmenskunden.
Dank vereinfachter Integration neuer Features und beschleunigter
Markteinführung versetzt sie Cisco IP NGN jetzt in die Lage, ihren Kunden einen
echten Mehrwert zu bieten und damit die eigene Wettbewerbsposition zu
verbessern. Zudem können sie die Angebote sehr schnell skalieren und somit
flexibel auf aktuelle Marktanforderungen reagieren. In einem Cisco IP NGN
profitieren Anbieter auf drei verschiedenen Konvergenzebenen:
·
Netzwerk-Konvergenz erübrigt den Parallelbetrieb
unterschiedlicher Netzwerke. Alle Services werden über ein einziges Netzwerk
abgewickelt, was die Total Cost of Ownership nachhaltig reduziert.
·
Service-Konvergenz nutzt die Netzwerkintelligenz von
Cisco Infrastrukturen zur Sicherung der Verfügbarkeit von Diensten unabhängig
von der Art des Zugangsnetzwerks und steigert so die Kundenzufriedenheit. Im
Provider-Markt wird Service-Konvergenz immer wichtiger, um sich im Wettbewerb
zu differenzieren.
·
Applikationskonvergenz integriert Anwendungen auf der
Basis einer offenen Systemarchitektur. Dadurch können Kabelnetzbetreiber
verschiedene Services kostengünstig kombinieren und für unterschiedliche
Endgeräte zur Verfügung stellen.
Netzwerk-Konvergenz
Immer mehr Breitband-Kabelnetzbetreiber nutzen
IP-Technologien von Cisco Systems, um die Konvergenz ihrer
Multi-Service-Netzwerke voranzutreiben. Aktuelle Beispiele dafür bieten der
japanische Provider Himawari Network, Inc. und das spanische Kabelunternehmen
ONO. Himawari testet zur Zeit das Wideband Protocol for DOCSIS, um Daten mit
bis zu 1 Gigabit pro Sekunde über das vorhandene Hybride Fiber–Coax-Netzwerk
(HFC) zu transportieren. ONO nutzt ein Cisco IP NGN Video-Netzwerk zum
Transport seiner Broadcast-Programme sowie von Sprache und Daten. Außerdem hat
ONO die Cisco Service Control Plattform ausgewählt, um sich zukünftig durch
personalisierte Fernsehinhalte via Breitbandkabel von den Mitbewerbern
abzusetzen.
Service-Konvergenz
Um echte Service-Konvergenz zu erreichen, müssen
Kabelnetzbetreiber nicht nur ihre Video-, Sprach- und Datendienste in einer
gemeinsamen Service-Infrastruktur bündeln, sondern auch häufig genutzte
Funktionen in verschiedene Dienste integrieren und für unterschiedlichste
Zugangsnetze bereitstellen. Daher hat beispielsweise Comcast, größter
US-amerikanischer Kabelnetzbetreiber, Cisco Systems als Technologie Provider
für seine digitalen Voice Services ausgewählt. Comcast setzt die BTS 10200
Softswitch Technologie von Cisco ein und plant, deren SIP-Fähigkeiten (Session
Initiation Protocol) für Echtzeitkommunikation zu nutzen. Auch Cogeco Cable
wählte Cisco zum strategischen Partner für IP-basierte Netzwerktechnologie. Der
kanadische Anbieter will mit Cisco IP Softswitches und Voice Gateways noch im
laufenden Jahr einen digitalen Telefonservice für Privatkunden einrichten. Firmenangaben
zufolge war ausschlaggebendes Kriterium
für die Technologieentscheidung, dass Cisco sowohl SIP als auch den
PacketCable-Standard unterstützt, was die Entwicklung zielgruppenbezogener
Services deutlich erleichtert.
Applikationskonvergenz
Heimnetzwerke stellen heute nicht mehr nur einen gemeinsamen
Internetzugang bereit, sondern dienen vermehrt auch zur Sprachkommunikation
sowie zur Multimediaunterhaltung und erbringen Sicherheitsdienste. Der Markt
für Home Networking wächst, was auch Service Providern neue
Geschäftsmöglichkeiten eröffnet. In diesem Kontext ermöglicht ihnen Linksys,
ein Tochterunternehmen von Cisco Systems,
ihre Dienstleistungen bis in die privaten Haushalte hinein auszudehnen.
Kabelnetzbetreiber wie Comcast nutzen die nach dem CableHome-Standard
zertifizierten Gateways von Linksys als Türöffner in die Heimnetzwerke. Durch
ein zentrales Management kann Comcast dank Fernwartung und einfacher Updates
seinen Kunden neue Dienste freischalten oder auftretende Störungen
unkompliziert beheben. Dadurch steigt
die Qualität der Dienstleistung und die Zufriedenheit der Kunden.
Linksys ist Mitglied von CableHome, einer von CableLabs geführte Initiative zur
Entwicklung von Interface-Spezifikationen für hochwertige Home Services via
Kabelnetz.
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Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA)
ist mit 22,0 Milliarden US-Dollar Umsatz (31. Juli 2004) weltweit führender
Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung
Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in
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