Cisco Systems ergänzt Portfolio für den Aufbau von IP
Next Generation Networks
8-Slot-System erweitert das Carrier Routing System CRS-1
MÜNCHEN. Cisco Systems unterstützt Service Provider mit neuen
Produkten und Lösungen beim Aufbau von Internet Protocol Next Generation
Networks (IP NGN). Service Provider können auf dieser Basis neue Dienste
anbieten und die Effizienz und Lebensdauer ihrer Infrastruktur erhöhen. Die
IP-NGN-Architektur von Cisco umfasst Netzwerk-, Service- und Anwendungskonvergenz.
Dabei werden verschiedene Netzwerkschichten konsolidiert und mit intelligenter
und anwenderbezogener Kontrolle für konvergente Sprach-, Daten-, Video- und
mobile Services in leitungsgebundenen und drahtlosen Umgebungen optimiert. Eine
Vielzahl an neuen Funktionalitäten und Endgeräten eröffnet Service Providern
neue Umsatzmöglichkeiten.
Cisco unterstützt die Migration verschiedener
dienstspezifischer Netzwerke auf eine IP/MPLS-Plattform (Multiprotocol Label
Switching), über die alle Services angeboten werden. Eine wesentliche
Komponente der IP-NGN-Strategie von Cisco ist das weltweit leistungsfähigste
Carrier Routing System Cisco CRS-1, das bereits von Telecom Italia, SoftBank BB
(SP für Yahoo Broadband in Japan) und dem japanischen National Institute of
Informatics eingesetzt wird sowie von 14 weiteren global operierenden Carriern
getestet wird. Es hat eine Systemkapazität von 92 Terabit pro Sekunde.
Neu: Das CRS-1 8-Slot-Single-Shelf-System
Cisco hat das CRS-1 um ein 8-Slot-Single-Shelf-System
erweitert. Service Providern und Forschungseinrichtungen bietet das CRS-1
höchste Verfügbarkeit im Systembetrieb sowie eine hohe Service-Flexibilität und
Lebensdauer für den Aufbau von Next Generation Networks. Mit dem 8-Slot-System
können Service Provider ihre Kapazität von 640 GBit/s auf 92 TBit/s skalieren.
Damit erweitert das System die Reichweite von Providern und ermöglicht
Netzwerk- und Service-Kovergenz. Das neue Core-Routing-System bietet mit 640
GBit/s die Hälfte der Kapazität des im Mai 2004 angekündigten CRS-1
16-Slot-Systems. Zwei CRS-1 8-Slot Single Shelves können in einem Standard Rack
untergebracht werden. Wartung und Upgrades des Cisco CRS-1 8-Slot-Systems
erfolgen unterbrechungsfrei.
Die Software Cisco IOS XR, entwickelt als selbstheilendes
Betriebssystem für das CRS-1, arbeitet mit vollständig verteilten und modularen
Prozessen. Somit werden Fehlereindämmung, automatische Wiederherstellung und
Upgrades während des laufenden Betriebs auf Prozessebene möglich. Die
Service-Architektur Cisco Intelligent ServiceFlex Design kombiniert die
marktführende, programmierbare 40 Gbit/s ASIC (Application Specific Integrated
Circuit) mit IOS XR, um Datenverkehr und Netzwerkprozesse im System nach
Kunden- oder nach Service-Kriterien zu unterteilen. Das CRS-1
8-Slot-Single-Shelf-System ist noch im Dezember 2004 verfügbar. Der
US-Listenpreis beginnt bei 225.000 US-Dollar.
Dienste-Konvergenz
Cisco entwickelt mit seinen Partnern eine offene
Service-Exchange-Architektur, mit der Service Provider ihren Kunden echte
Dienstekonvergenz über unterschiedliche Zugangsnetze hinweg anbieten können.
Der Service Provider wird in die Lage versetzt, ohne Begrenzung hinsichtlich
der eingesetzen Anwendungen, die notwendigen IP-Services einzurichten,
abzurechnen und zu überwachen. Die Open Service Exchange Architektur
unterstützt die Konvergenz von Sprach-, Daten-, Video- und mobilen Diensten.
Nach der Akquisition von P-Cube, einem Entwickler von
IP-Service-Control-Plattformen, bietet Cisco Service Providern eine Lösung, mit
der sie ohne kostspielige Infrastruktur-Upgrades gleichzeitig mehrere
IP-Dienste wie Teilnehmer-Identifizierung, Klassifizierung von Anwendungen und
Service-Performance-Optimierung realisieren können. Zu den Produkten in diesem
Bereich zählen die Cisco Service Control Engines SCE 1000 und 2000.
Auch die Übernahme von dynamicsoft erweitert das
Service-Exchange Angebot von Cisco. Telekommunikations-unternehmen können mit
den SIP-basierten (Session Initiation Protocol) Lösungen von dynamicsoft neue IP-Sprach-,
Daten- und Multimediaservices über Breitbandnetze bieten. Kombiniert mit Cisco
Softswitch-Lösungen können Service Provider schnell teilnehmer- und
anwesenheitsbezogene IP-Kommunikations-lösungen entwickeln und umsetzen.
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