Konzernlösungen
Neues Betriebssystem SAN-OS 2.0 für Cisco MDS 9000er
Serie
Umfangreiche Software-Funktionen für sicheres, schnelles
und einfacheres Storage Area Networking
MÜNCHEN. Cisco Systems erweitert die MDS 9000er Familie
Multilayer Intelligent Directors und Fabric Switches um neue
Software-Funktionen. Damit werden Storage Area Networks (SAN) sicherer,
einfacher zu konfigurieren und zu verwalten und können Daten schneller und
effizienter über weitere Entfernungen versenden.
Die neuen Funktionen sind mit der neuesten Version des
Betriebssystems für die Cisco MDS 9000er Serie verfügbar – SAN-OS 2.0.
Die Innovationen ergänzen die intelligenten Storage-Networking-Funktionen, die
bereits für den Cisco MDS 9000 verfügbar sind. Dazu gehören Virtual SAN (VSAN),
das erste SAN-Partitioning-Tool und Traffic-Management, das auf Quality of
Service (QoS) basiert.
Optimierte SAN-Ausdehnung
Verschiedene Funktionen in SAN-OS 2.0 sorgen für schnelleren,
sichereren und effizienteren Transport von Storage-Verkehr über Metro und Wide
Area Networks (oder SAN Extensions). Das eignet sich besonders für Anwendungen
wie Disaster Recovery und Remote Tape Backup. Zu diesen Funktionen gehören:
·
Tape Acceleration für Fibre Channel over IP (FCIP)
Dies erlaubt den Cisco MDS 9000 Switches, die
Input/Output-Transaktionen (I/O) zu beschleunigen, die während Remote Backups
auftreten. Dies reduziert die Latenzzeit, die normalerweise mit Backups über
Wide Area Networks (WAN) verbunden ist und verkürzt die Zeit, die für
Long-Distance-Backups benötigt wird. Storage-Administratoren können diese
Funktion einsetzen, um Backups von einer Reihe entfernter Rechenzentren,
beispielsweise in Niederlassungen zu erstellen und den Backup Traffic von
lokalen und entfernt liegenden SANs an einer Stelle zu konsolidieren. Die
Funktion ergänzt die bestehende FCIP Write Acceleration, die I/O-Transaktionen
zwischen Servern und Disk-basierten Storage-Endgeräten wie Disk Array
beschleunigt.
·
Hardware-unterstützte Datenkompression über FCIP
Diese Funktion hilft Storage-Administratoren, hohe
Datenkompressionsraten auch über Hochgeschwindigkeits-WAN-Verbindungen zu
erzielen. Durch Datenkompression können Storage-Administratoren die verfügbare
Bandbreite effizienter nutzen und mehr Storage Traffic zwischen Rechenzentren
versenden. Hardware-unterstützte FCIP-Kompression ist derzeit für das Cisco
MDS-9000-Multiprotocol-Servicemodul und den Cisco MDS 9216i Fabric Switch
verfügbar (siehe heutige Ankündigung). Software-basierte FCIP-Kompression ist
seit Januar 2004 für das Cisco MDS-9000-IP-Storage-Servicemodul mit dem SAN-OS
1.3 Software-Update verfügbar. Beide Methoden geben Storage-Administratoren die
Flexibilität, ihre SANs effizienter über langsame und schnelle WAN-Verbindungen
auszudehnen.
·
Hardware-basierte IPSec-Verschlüsselung
Diese Funktion gewährleistet sichere
SAN-Extension-Transaktionen. Dies ist eine wichtige Überlegung, wenn es um den
Transport von Storage Traffic außerhalb der Grenzen von Rechenzentren geht.
IPSec-Verschlüsselung (IP Security) arbeitet mit den zwei
IP-Storage-Protokollen, die Cisco auf dem MDS 9000 unterstützt: FCIP und
Internet Small Computer Systems Interface (iSCSI). IPSec ist auf dem neuen
Cisco MDS-9000-Multiprotocol-Servicemodul und dem Cisco MDS 9216i Fabric Switch
verfügbar.
·
Extended Fibre Channel Buffer-to-Buffer Credits
Mit dieser Funktion können Storage-Administratoren Fibre
Channel Traffic auf lange Distanzen ausdehnen. Sie reicht von 255 Credits
(Puffereinheiten) pro Port bis zu einem Maximum von 3.500 Kredits pro Port. Die
Funktion kommt zum Einsatz, wenn Fibre Channel Traffic von Cisco MDS 9000er
Switches über externe Storage-Transport-Geräte transportiert wird. Dazu gehören
Geräte, die Coarse Dense Wave Division Multiplexing (CDWDM, DWDM wie die Cisco
ONS 15500er Serie) und Synchronous Optical Network/Synchronous Digital
Hierarchy (SONET/SDH wie die Cisco ONS 15454er Serie) unterstützen. Die
Funktion ist auf dem Cisco MDS-9000-Multiprotocol-Servicemodul und dem MDS
9216i Fabric Switch verfügbar.
Zusätzliche Erweiterungen der SAN-Sicherheit
Zu den SAN-Sicherheitserweiterungen in SAN-OS 2.0 gehören
Funktionen, die Integrität und Verschlüsselung für „Daten in Bewegung“
adressieren. Dazu zählen IPSec-basierte Verschlüsselung und Unterstützung für
den Advanced-Encryption-Standard (AES), die sicherste Methode zur
Verschlüsselung, die derzeit verfügbar ist. Diese Funktionen ergänzen die
Sicherheitsfunktionen, die für den Cisco MDS 9000 verfügbar sind. Sie
adressieren andere wichtige Sicherheitsbedürfnisse wie Geräte-Autorisierung und
-Authentifizierung, Traffic-Isolierung und Zugangskontrolle sowie Sicherheit im
SAN-Management.
Vereinfachung des SAN-Management
Für die Vereinfachung des SAN-Management gibt es
automatisierte Funktionen wie Cisco Fabric Services (CFS). Dies macht SAN Provisioning
einfacher, indem es automatisch Konfigurationsinformationen an alle Switches
innerhalb eines Fabric verteilt. Das PortChannel-Protokoll erkennt
Konfigurationsfehler und öffnet automatisch einen Port Channel, der ein
Hochleistungs-Inter-Switch-Link (ISL) ist. Andere Funktionen zur
SAN-Vereinfachung sind ein Web Dashboard, das einen operativen Blick auf die
SAN Fabric bietet sowie Distributed Device Alliance Services, die Fabric-weite
Alias-Namen für Host Bus Adapter (HBA), Storage-Endgeräte und Switch Ports
vergeben und eine Neueingabe der Namen unnötig machen, wenn die Geräte bewegt
werden.
Preise und Verfügbarkeit
Cisco MDS 9000 SAN-OS 2.0 wird derzeit von den
Storage-Partnern von Cisco getestet. Diese Unternehmen kündigen die Preise und
Verfügbarkeit ab dem vierten Quartal im Kalenderjahr 2004 an.
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