Cisco treibt die Etablierung von Smart Grids
voran
Pilotprojekte, Partnerschaften, Initiativen und
Sicherheitslösungen unterstreichen Engagement
In einem Smart Grid wachsen das Energienetz und die
Kommunikationsinfrastruktur zusammen. Es basiert auf einer einheitlichen
Kommunikationsplattform, über die sich Energieerzeuger und –verbraucher
austauschen. Den einheitlichen Kommunikationsstandard bildet das Internet
Protokoll (IP). Das intelligente Stromnetz soll dazu dienen, den globalen
Energieverbrauch und die Stromkosten dauerhaft zu senken und CO2-Emissionen zu
reduzieren. Cisco arbeitet in Deutschland mit dem Stromerzeuger Yello Strom
GmbH zusammen, um ein Smart-Grid-Pilotprojekt auf den Weg zu bringen. Dieses
sieht vor, bis zu 70 ausgewählte Haushalte und Bürogebäude mit innovativer
Kommunikationstechnologie zur Verbrauchssteuerung von Elektrogeräten,
Photovoltaik-Anlagen, Blockheizkraftwerken oder Wärmepumpen auszustatten.
Hierzu werden intelligente Stromzähler – so genannte Smart Meter – installiert.
Sie sollen den Energieverbrauch in Echtzeit aufnehmen und kommunizieren.
Darüber hinaus werden Home-Energy-Management-Systeme und Smart Plugs zur
Steuerung der Endgeräte und dezentralen Energieerzeuger in die Haushalte
integriert. Das Pilotprojekt ist ein Teil der Cisco Smart Grid Initiative. So
verkündete das Unternehmen zudem den Aufbau eines Partner-Ökosystems, eines
technischen Beirats bestehend aus führenden Energieversorgern sowie die
Entwicklung von Services zur Verbesserung der Sicherheit von Stromnetzen.
Das Smart Grid Ökosystem
Für den Aufbau intelligenter Stromnetze ist das Internet
Protokoll als verbindlicher Kommunikationsstandard essentiell. Um die Adaption
dieses Standards weiter voranzutreiben, hat Cisco zahlreiche Industrie
Partnerschaften mit Systemintegratoren, Technologieanbietern, Service-Providern
sowie Service- und Vertriebsorganisationen geschlossen. Diese repräsentieren
die verschiedenen Bereiche innerhalb der Kommunikationsarchitektur eines Smart
Grid und sollen gemeinsam Tests zur Interoperabilität der verschiedenen
Technologien ermöglichen. Darüber hinaus sollen Migrationspfade von den 360
derzeit bestehenden Kommunikationsstandards hin zum IP-Standard geebnet werden.
Das Ecosystem soll den Auf- und Ausbau herstellerneutraler Smart-Grid-Infrastrukturen
sowohl für Endkunden als auch für Ökosystem-Partner unterstützen. Zu den
Mitgliedern des Ökosystems gehören Accenture, AeroScout, Arcadian Networks,
AREVA T&D, Cable&Wireless Worldwide, Capgemini, Coleman Technologies,
EMC, Echelon, EnergyHub, GE, GridPoint, Infosys Technologies, Itron, Landis +
Gyr, OATI, Oracle, OSIsoft, Pulse Energy, Proximetry, Science Applications
International Corporation (SAIC), SecureLogix, Schneider Electric, Siemens,
Skyline-ATS, Telvent, Verizon, Watteco, Wipro und World Wide Technology, Inc.
Zudem ist Cisco der Zigbee Allianz beigetreten, um als
führender Anbieter im Bereich von IP-Architekturen die Etablierung dieses
Standards zu fördern. In diesem Zusammenhang unterstützt das Unternehmen die
Entwicklung der Smart Energy II Technologie.
Der technische Beirat
Cisco hat einen technischen Beirat bestehend aus zahlreichen
führenden Energieversorgern aus aller Welt ins Leben gerufen. Dieser soll dazu
beitragen, Cisco‘s Bemühungen im Service-Bereich und in der Produktentwicklung
auf die konkreten Geschäftsanforderungen- und -strategien seiner Kunden
auszurichten. Die Entwicklung von Lösungen und Produktroadmaps im Bereich Smart
Grid sollen durch technische Foren im gemeinsamen Dialog zwischen Cisco als
Anbieter und den Mitgliedern des Beirates positiv beeinflusst und optimiert
werden.
Sicherheits-Services und –lösungen
Sicherheits-Services und –lösungen von Cisco ermöglichen
einen ganzheitlichen Ansatz aus einer Hand, um sowohl die physische als auch
die virtuelle Datensicherheit und die Zuverlässigkeit eines Energiesystems zu
optimieren. Die Lösungen bestehen aus einem Portfolio professioneller Dienste,
die die Kompetenz und Erfahrung des Unternehmens bei der Konzeption und beim
Aufbau von Ende-zu-Ende-Sicherheitsarchitekturen verdeutlichen. Sie
unterstützen Anwender dabei, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und
gleichzeitig Infrastruktursicherheit für Netzbetrieb, Systeme, Daten und
Betriebsmittel bereitzustellen. Die Sicherheitsanwendungen beinhalten unter anderem
Compliance-Bewertungen für Energieversorger, Einschätzungen der physischen
Standortsicherheit, Konzeption der Sicherheitsarchitektur der Stromnetze und
die Konzeption sowohl der physischen als auch der Netzwerksicherheit inklusive
Implementierung.
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