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Sie sehen den Artikel: Innovationen werden für Kunden live erlebbar. Veröffentlicht am: 13.06.2008
 
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Neues Data Center Lab am Cisco-Standort Eschborn

 

Innovationen werden für Kunden live erlebbar

 

In unmittelbarer Nachbarschaft zum europäischen Customer Briefing Center (CBC) hat Cisco ein neues Data Center Lab errichtet. Die Hightech-Umgebung bietet Kunden und Partnern die Chance, durch lebendige Anschauung ihr Verständnis für das Potenzial aktueller Technologietrends zu vertiefen. Den Fokus bilden innovative Lösungen für die umfassende Virtualisierung von Ressourcen und die standortübergreifende IT-Konsolidierung. Im Eschborner Lab wird am praktischen Beispiel greifbar, wie Unternehmen den Wertbeitrag ihrer Rechenzentren steigern, ihre Architektur flexibel an Geschäftsprozesse anpassen und zugleich Infrastrukturkosten dauerhaft begrenzen können.

 

In Zeiten der Globalisierung gewinnt das Data Center eine zunehmend wettbewerbskritische Bedeutung: Hier laufen die Fäden aller Geschäftsabläufe zusammen. Viele Rechenzentren wandeln sich zudem zu einer universellen Service-Plattform, solche Rechenzentren machen Organisationen agiler und flexibler. Sie schaffen die Voraussetzung, um Marktchancen und Standortvorteile rund um den Erdball optimal auszunutzen.

 

Speicher-Virtualisierung im Praxiseinsatz

Cisco unterstützt Unternehmen, aktuelle Data-Center-Trends besser zu bewerten und technologische Innovationen frühzeitig in konkrete Geschäftserfolge umzusetzen. Im neuen Cisco Data Center Lab in Frankfurt Eschborn lassen sich unterschiedlichste Virtualisierungs- und Konsolidierungsszenarien praxisnah demonstrieren. Die umfassend ausgestattete Testumgebung bietet beispielsweise Storage-Lösungen auf Basis intelligenter Multiprotokoll-Speicherswitches der Serie Cisco MDS 9000 in Kombination mit dem Cisco Fabric Manager Server, dem Cisco MDS Performance Manager und dem Cisco Data Mobility Manager.

Intelligent sind die MDS-Switches von Cisco unter anderem deshalb, weil bereits jeder einzelne Port über eigene Prozessorkapazitäten verfügt, mit denen Speicherdaten analysiert und bearbeitet werden können. Dank breiter Protokollunterstützung – neben Fiber Channel zum Beispiel auch FCIP – lassen sich Daten mit einer MDS-Fabric über vorhandene IP-Netzwerke zwischen geografisch entfernten Standorten permanent replizieren. Dies ermöglicht nicht nur äußerst kostengünstige Remote-Backup/Recovery-Verfahren selbst für entlegene Niederlassungen, sondern ebnet zugleich den Weg für die standortübergreifende Konsolidierung bislang isolierter Speichernetz-Inseln. Konsolidierte Storage Area Networks (SANs) schaffen überdies die Basis für die unternehmensweite Virtualisierung dieser wichtigen Ressourcen. Im Data Center Lab demonstriert Cisco das perfekte Zusammenspiel der MDS 9000er Familie mit den Lösungen anderer Hersteller, unter anderem mit Invista und Recoverpoint von EMC und der Incipient Virtualization Solution. Dank solcher Virtualisuerngslösungen können zum Beispiel physische Speichermedien bei laufendem Betrieb ausgetauscht werden  – also ohne jede Beeinträchtigung für Applikationen. Wie eine hochflexible Versorgung von Applikationen mit praktisch beliebigen Ressourcen in einem virtualisierten Data Center in toto aussieht, veranschaulicht die Lösung Cisco VFrame DC: Rechenleistung, Storage, Kommunikation und Sicherheitsfeatures werden aus einem gemeinsamen, virtuellen Pool geschöpft und je nach Bedarf vom IP-Netzwerk bereitgestellt. So werden alle verfügbaren Kapazitäten optimal ausgenutzt; und der Managementaufwand sinkt auf ein Mindestmaß. Auch diese Lösung kann per Remote Zugriff in anderen Cisco Labs dargestellt werden.

 

Applikationsoptimierung: LAN-ähnliche Performance im WAN

Das Thema WAN-Optimierung beschäftigt zurzeit viele Unternehmen. Das hat zumeist zwei Gründe: Zum Einen werden heute mehr und mehr Anwendungen im Web verfügbar gemacht. Das spart aufwändige Client-Applikationen und vereinheitlicht somit die Anwendungsentwicklung. Zum Zweiten werden aber auch verteilte Resourcen in zentralen Rechenzentren konsolidiert. Beide Strategien benötigen eine performante Anbindung der Nutzer an die Rechenzentren, und das ist meist nur durch Technologien wie Komprimierung, Caching und Protokoll-Optimierung möglich. Die Cisco Wide Area Application Services (WAAS) übernehmen diese Aufgabe. Sie lassen sich auf verschiedene Art in bestehende Kundennetze integrieren und ermöglichen via WAN nahezu LAN-Geschwindigkeit. Dass dies wirklich funktioniert und wie die Integration im Einzelfall aussehen kann, zeigt das Lab auf anschauliche Weise.

Schließlich geht es um das Thema Globalisierung: Für die Verbindung von Geschäftssystemen über Unternehmensgrenzen hinweg setzt man mehr und mehr auf Web-Services. Sie erlauben den Austausch von Datensätzen im offenen XML-Format sowie die einfacherere Integration von komplexen Anwendungen mittels Schnittstellen wie SOAP. Dass hier erhöhte Ansprüche an Sicherheit und Skalierbarkeit gestellt werden, steht außer Frage: Daten im XML-Format verursachen erhöhtes Datenaufkommen im Netzwerk. Zudem öffnen Web-Services eine weitere Schnittstelle in das Unternehmens-Netzwerk. Das ACE XML-Gateway setzt hier an, schützt als Web-Services-Firewall die internen Anwendungen und erlaubt performante XML-Verarbeitung. Anwendungs-Server werden entlastet, und die Skalierbarkeit verbessert sich.

 

Buchungsmöglichkeiten für das Data Center Lab

Das neue Eschborner Lab komplementiert das angrenzende Cisco Customer Briefing Center CBC. Während dort innovative Collaboration-Visionen zum Beispiel von Cisco TelePresence oder Connected Home aus Business-Sicht erlebbar werden, richtet sich das Data Center Lab dezidiert an IT-Verantwortliche mit technischen Vorkenntnissen im SAN-Umfeld. Für Buchungen wenden Sie sich bitte an Ihren Cisco-Ansprechpartner.

 

Alle Fragen rund um das neue Data Center Lab beantworten Ihnen gern:

 

Wolfgang Lang, Internetworking Consultant Datacenter, Cisco
Telefon: 06196 773 9659, E-Mail: wlang@cisco.com
oder

 

Manfred Mörtl, Internetworking Consultant Datacenter, Cisco
Telefon: 06196 773 9644, E-Mail: mmortl@cisco.com

 

 

Für redaktionelle Rückfragen:

Fink & Fuchs Public Relations AG

Brian Patrick Rothwell

Tel.: 0611-74131-16

E-Mail: patrick.rothwell@ffpr.de

 

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