Neues Data Center Lab am Cisco-Standort Eschborn
Innovationen werden für Kunden live erlebbar
In unmittelbarer Nachbarschaft zum europäischen Customer
Briefing Center (CBC) hat Cisco ein neues Data Center Lab errichtet. Die
Hightech-Umgebung bietet Kunden und Partnern die Chance, durch lebendige
Anschauung ihr Verständnis für das Potenzial aktueller Technologietrends zu
vertiefen. Den Fokus bilden innovative Lösungen für die umfassende
Virtualisierung von Ressourcen und die standortübergreifende IT-Konsolidierung.
Im Eschborner Lab wird am praktischen Beispiel greifbar, wie Unternehmen den
Wertbeitrag ihrer Rechenzentren steigern, ihre Architektur flexibel an
Geschäftsprozesse anpassen und zugleich Infrastrukturkosten dauerhaft begrenzen
können.
In Zeiten der Globalisierung gewinnt das Data Center eine
zunehmend wettbewerbskritische Bedeutung: Hier laufen die Fäden aller
Geschäftsabläufe zusammen. Viele Rechenzentren wandeln sich zudem zu einer
universellen Service-Plattform, solche Rechenzentren machen Organisationen
agiler und flexibler. Sie schaffen die Voraussetzung, um Marktchancen und
Standortvorteile rund um den Erdball optimal auszunutzen.
Speicher-Virtualisierung im Praxiseinsatz
Cisco unterstützt Unternehmen, aktuelle Data-Center-Trends
besser zu bewerten und technologische Innovationen frühzeitig in konkrete
Geschäftserfolge umzusetzen. Im neuen Cisco Data Center Lab in Frankfurt
Eschborn lassen sich unterschiedlichste Virtualisierungs- und
Konsolidierungsszenarien praxisnah demonstrieren. Die umfassend ausgestattete
Testumgebung bietet beispielsweise Storage-Lösungen auf Basis intelligenter
Multiprotokoll-Speicherswitches der Serie Cisco MDS 9000 in Kombination mit dem
Cisco Fabric Manager Server, dem Cisco MDS Performance Manager und dem Cisco
Data Mobility Manager.
Intelligent sind die MDS-Switches von Cisco unter anderem
deshalb, weil bereits jeder einzelne Port über eigene Prozessorkapazitäten
verfügt, mit denen Speicherdaten analysiert und bearbeitet werden können. Dank
breiter Protokollunterstützung – neben Fiber Channel zum Beispiel auch
FCIP – lassen sich Daten mit einer MDS-Fabric über vorhandene
IP-Netzwerke zwischen geografisch entfernten Standorten permanent replizieren.
Dies ermöglicht nicht nur äußerst kostengünstige Remote-Backup/Recovery-Verfahren
selbst für entlegene Niederlassungen, sondern ebnet zugleich den Weg für die
standortübergreifende Konsolidierung bislang isolierter Speichernetz-Inseln.
Konsolidierte Storage Area Networks (SANs) schaffen überdies die Basis für die
unternehmensweite Virtualisierung dieser wichtigen Ressourcen. Im Data Center
Lab demonstriert Cisco das perfekte Zusammenspiel der MDS 9000er Familie mit
den Lösungen anderer Hersteller, unter anderem mit Invista und Recoverpoint von
EMC und der Incipient Virtualization Solution. Dank solcher
Virtualisuerngslösungen können zum Beispiel physische Speichermedien bei
laufendem Betrieb ausgetauscht werden
– also ohne jede Beeinträchtigung für Applikationen. Wie eine
hochflexible Versorgung von Applikationen mit praktisch beliebigen Ressourcen
in einem virtualisierten Data Center in toto aussieht, veranschaulicht die
Lösung Cisco VFrame DC: Rechenleistung, Storage, Kommunikation und
Sicherheitsfeatures werden aus einem gemeinsamen, virtuellen Pool geschöpft und
je nach Bedarf vom IP-Netzwerk bereitgestellt. So werden alle verfügbaren
Kapazitäten optimal ausgenutzt; und der Managementaufwand sinkt auf ein
Mindestmaß. Auch diese Lösung kann per Remote Zugriff in anderen Cisco Labs
dargestellt werden.
Applikationsoptimierung: LAN-ähnliche Performance im WAN
Das Thema WAN-Optimierung beschäftigt zurzeit viele
Unternehmen. Das hat zumeist zwei Gründe: Zum Einen werden heute mehr und mehr
Anwendungen im Web verfügbar gemacht. Das spart aufwändige Client-Applikationen
und vereinheitlicht somit die Anwendungsentwicklung. Zum Zweiten werden aber
auch verteilte Resourcen in zentralen Rechenzentren konsolidiert. Beide
Strategien benötigen eine performante Anbindung der Nutzer an die
Rechenzentren, und das ist meist nur durch Technologien wie Komprimierung,
Caching und Protokoll-Optimierung möglich. Die Cisco Wide Area Application
Services (WAAS) übernehmen diese Aufgabe. Sie lassen sich auf verschiedene Art
in bestehende Kundennetze integrieren und ermöglichen via WAN nahezu LAN-Geschwindigkeit.
Dass dies wirklich funktioniert und wie die Integration im Einzelfall aussehen
kann, zeigt das Lab auf anschauliche Weise.
Schließlich geht es um das Thema Globalisierung: Für die
Verbindung von Geschäftssystemen über Unternehmensgrenzen hinweg setzt man mehr
und mehr auf Web-Services. Sie erlauben den Austausch von Datensätzen im
offenen XML-Format sowie die einfacherere Integration von komplexen Anwendungen
mittels Schnittstellen wie SOAP. Dass hier erhöhte Ansprüche an Sicherheit und
Skalierbarkeit gestellt werden, steht außer Frage: Daten im XML-Format
verursachen erhöhtes Datenaufkommen im Netzwerk. Zudem öffnen Web-Services eine
weitere Schnittstelle in das Unternehmens-Netzwerk. Das ACE XML-Gateway setzt
hier an, schützt als Web-Services-Firewall die internen Anwendungen und erlaubt
performante XML-Verarbeitung. Anwendungs-Server werden entlastet, und die
Skalierbarkeit verbessert sich.
Buchungsmöglichkeiten für das Data Center Lab
Das neue Eschborner Lab komplementiert das angrenzende Cisco
Customer Briefing Center CBC. Während dort innovative Collaboration-Visionen
zum Beispiel von Cisco TelePresence oder Connected Home aus Business-Sicht
erlebbar werden, richtet sich das Data Center Lab dezidiert an
IT-Verantwortliche mit technischen Vorkenntnissen im SAN-Umfeld. Für Buchungen
wenden Sie sich bitte an Ihren Cisco-Ansprechpartner.
Alle Fragen rund um das neue Data Center Lab beantworten Ihnen
gern:
Wolfgang Lang, Internetworking Consultant Datacenter, Cisco
Telefon: 06196 773 9659, E-Mail: wlang@cisco.com
oder
Manfred Mörtl, Internetworking Consultant Datacenter, Cisco
Telefon: 06196 773 9644, E-Mail: mmortl@cisco.com
Für redaktionelle Rückfragen:
Fink & Fuchs Public Relations AG
Brian Patrick Rothwell
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