Computacenter-Gruppe
steigert Umsatz und Gewinn im 1. Halbjahr
Mehr Umsatz weniger
Gewinn in Deutschland
Kerpen. Die Computacenter-Gruppe setzt ihren Wachstumskurs
fort. So konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 1,29
Milliarden Pfund (1,48 Milliarden Euro*) erzielen, was einer Steigerung von 5,4
Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 entspricht. Den Gewinn vor Steuern
konnte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten um 16,6 Prozent auf 21,3
Millionen Pfund (24,5 Millionen Euro*) steigern. Der Gewinn pro Aktie stieg um
8,3 Prozent auf 10,4 Pence (11,96 Cent*).
Nach einem sehr guten Jahr 2009, in dem Deutschland seinen
Gewinn um 21,9 Prozent steigern konnte, erlebte der hiesige Unternehmensteil zu
Beginn des Jahres die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. So hat Computacenter
im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 in Deutschland einen operativen
Gewinn von 3,7 Millionen Pfund (4,26 Millionen Euro*) erzielt. Dieser Wert
liegt damit hinter dem Gewinn von 7,2 Millionen Pfund im Vergleichszeitraum
2009. Der Rückgang beruht dabei vor allem auf dem Servicegeschäft, dessen Start
in den ersten beiden Monaten unter anderem aufgrund des Auslaufens eines
größeren Servicevertrages Ende 2009 nicht optimal war. So führte dann eine
geringere Auslastung zu einem Rückgang beim Serviceumsatz von 2,4 Prozent über
das gesamte Halbjahr.
Gleichzeitig stieg der Umsatz des Unternehmens in Deutschland
auf Euro-Basis aber um 8 Prozent. Das leicht rückläufige Servicegeschäft konnte
durch ein starkes Halbjahr im Produktgeschäft ausgeglichen werden. Das Wachstum
beim Produktumsatz in Höhe von 14,9 Prozent beruht vor allem auf einer
stärkeren Nachfrage in den High-End-Produktbereichen Security, Networking und
Datacenter. Die positive Entwicklung im Datacenterbereich gründet sich unter
anderem auch auf die im vergangenen Jahr vollzogene Übernahme von becom. Diese
wurde im April erfolgreich abgeschlossen, wodurch Computacenter nun der größte
IBM Business Partner in Deutschland ist.
„Bereits Anfang 2010 waren wir verhalten optimistisch, da
sich in einigen Segmenten Investitionsstaus auflösen, die durch die
Wirtschaftskrise hervorgerufen wurden. Das spiegelt sich nun in den guten
Zahlen im Produkt- und im anziehenden Beratungsgeschäft wider“, erklärt Oliver
Tuszik, CEO und Vorstandsvorsitzender von Computacenter Deutschland. „Aufgrund
aktueller Entwicklungen bin ich hinsichtlich des zweiten Halbjahres optimistisch.
Die Voraussetzungen sind mit einem anziehenden Servicegeschäft und einer großen
Nachfrage nach High-End-Produkten gut. Zudem hat sich im zweiten Quartal der
Auftragseingang im Consultinggeschäft deutlich erhöht, mit dem erfahrungsgemäß
eine erhöhte Nachfrage von Hardware- und Serviceverträgen einhergeht.“
*Bei der Umrechnung
wurde ein Durchschnittskurs von 1,15 Euro je Pfund zugrunde gelegt.
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Computacenter ist Europas führender herstellerübergreifender
Dienstleister für Informationstechnologie. Kundennähe bedeutet für uns,
Geschäftsanforderungen zu verstehen und präzise darauf einzugehen. Auf dieser
Basis entwickeln, implementieren und betreiben wir für unsere Kunden
maßgeschneiderte IT-Lösungen. Wir bewerten den Nutzen neuer Technologien und
integrieren diese schnell und professionell in vorhandene IT-Umgebungen. Unsere
Finanzstärke und Marktpräsenz bieten Kunden und Partnern langfristige
Stabilität und Sicherheit.
Wir erreichen unsere Kunden über ein flächendeckendes Netz
von Standorten in Deutschland, England, Frankreich und Benelux sowie über
unsere internationalen Partner in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2009
erwirtschaftete Computacenter mit 10.200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund
2,50 Milliarden Pfund. In Deutschland beschäftigt Computacenter rund 4.000
Mitarbeiter und erzielte in 2009 einen Umsatz von 1,03 Milliarden Euro. Über
ein Netz von Vertriebs- und Servicestandorten sowie Depots, auch beim Kunden
vor Ort, ist eine optimale Flächendeckung sichergestellt. Eine bundesweite
Consulting-Organisation sowie die Entscheidungskompetenz der Mitarbeiter an der
Kundenschnittstelle tragen zum Geschäftserfolg bei. Herzstück des Unternehmens
sind die zentralen Supply Chain Services mit dem Logistics Center für
Handelswaren und Ersatzteile, das verkehrsgünstig in Kerpen bei Köln liegt.