Outsourcing-Partnerschaft auf
Augenhöhe
PAC-Trendstudie: Outsourcing orientiert sich zunehmend am
Geschäftsnutzen des Kunden
Kerpen, 23. Juli 2009. Die Outsourcingbeziehung zwischen
Dienstleister und Kunde wird zunehmend auf einer Service- oder
Business-orientieren Ebene bewertet statt auf einer rein technologischen. Das
ist eines der Kernergebnisse einer Studie zur Entwicklung des Outsourcingmarkts
in Deutschland, die Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag
von Computacenter durchgeführt haben. 90 Prozent der Befragten gaben an, dass
sie vom Dienstleister auch jenseits der IT ein Verständnis der
Geschäftsprozesse und -anforderungen erwarten. Sie wünschen sich im
Outsourcinganbieter einen Partner auf Augenhöhe, dem sie vertrauen und der sich
aktiv in Innovationsprozesse einbringt. Die vollständige Studie kann unter computacenter@ffpr.de angefordert werden.
Markt im Umbruch
Die Trendstudie bringt allerdings auch ambivalente Ergebnisse
zutage, die deutlich machen, dass sich der Markt derzeit im Umbruch befindet.
Während einerseits der klare Wunsch zum Ausdruck kommt, dem Dienstleister mehr
Verantwortung zu übertragen, mangelt es andererseits oft noch an der
Bereitschaft, ihm bei der Leistungserbringung im Sinne eines End-to-End-Service
auch tatsächlich freie Hand zu lassen. Damit halten Kunden an klassischen
Outsourcingverträgen fest, die sehr individuelle Vereinbarungen enthalten und
sich weitgehend mit dem Nutzenargument einer Kosteneinsparung gegenüber dem
Eigenbetrieb begnügen. „Neue Konzepte wie Outsourcing 2.0 hingegen bieten einen
größeren Nutzen für das Geschäft, fordern aber auch eine klare Trennung
zwischen dem, was erbracht wird, und der Art und Weise, wie dies geschieht,“ so
Jürgen Stauber, Geschäftsführer Managed Services bei Computacenter Deutschland.
Hieraus resultieren eine Reihe von Mischformen innerhalb der
Outsourcinglandschaft, deren Ausprägung sich mehr und mehr in Richtung des
Outsourcing 2.0-Potfolios verschiebt. Dieses basiert auf dem Utility
Computing-Ansatz, nach dem der Kunde nur die Leistungen bezahlt, die er
tatsächlich nutzt. Bei diesen Mischformen erhalten Kunden auf Basis ihrer
spezifischen Anforderungen den für sie richtigen Mix aus individualisierten und
standardisierten Leistungen.
Zur Studie
Die Trendanalyse basiert auf einer Online-Befragung unter 105
Geschäftsführern und CIOs/IT-Leitern. Die Zielgruppe setzte sich aus
Verantwortlichen aus großen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen
mit 1.000 bis 10.000 Mitarbeitern zusammen. Ziel der Befragung war, die
derzeitigen Anforderungen des Marktes auf Business- und IT-Seite zu erfassen
und die Einstellungen von IT-Entscheidern gegenüber neuen
Outsourcing-Konzepten, deren Potenziale sowie Grenzen herauszuarbeiten.
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