Computacenter-Gruppe im ersten Halbjahr 2008 gewachsen
Weiterhin steigende Gewinne in Deutschland /
Investitionen und standardisierte Serviceerbringung zahlen sich aus
Kerpen – Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Klimas
ist der Umsatz der Computacenter-Gruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,8
Prozent gestiegen und belief sich im ersten Halbjahr 2008 auf 1,25 Milliarden
Pfund. Dies ist auch ohne Berücksichtigung der Vorteile eines starken Euros
gegenüber dem britischen Pfund die höchste organische Wachstumsrate seit
Jahren. Wie erwartet sank der Gewinn vor Steuern um 14,2 Prozent auf 11
Millionen Pfund, was zum einen auf die um 0,4 Millionen Pfund erhöhte
Zinsbelastung aus den Aktienrückkäufen im Jahr 2007 zurückzuführen ist,
andererseits auf die erheblichen Investitionen des Unternehmens in die
Verbesserung der Servicequalität und in den Ausbau seiner Marktposition im
Bereich der Kunden im gehobenen Mittelstand. Computacenter UK und Frankreich
wiesen jedoch schon im zweiten Quartal ein besseres Ergebnis als im Vorjahr
auf, während das Ergebnis in Deutschland im ersten Halbjahr durchgängig über
dem Vorjahr lag. Trotz des Gewinnrückgangs im ersten Halbjahr konnte die
Computacenter-Gruppe den Gewinn pro Aktie um 10,6 Prozent auf 5,2 Pence
steigern. Dies liegt an der reduzierten Zahl an Aktien im Markt sowie
verbesserten steuerlichen Rahmenbedingungen.
„Die guten Ergebnisse im zweiten Quartal bestärken uns darin,
unsere Strategie auch im kommenden Jahr weiter voran zu treiben. Trotz einiger
Unsicherheiten im Markt müssen Unternehmen auch weiterhin in
Informationstechnologie investieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten
und auszubauen“, sagt Greg Lock, Chairman von Computacenter plc. „Wir haben
dabei vor allem in die Entwicklung von Lösungen und Prozessen investiert, mit
denen Anwender die Effizienz ihrer IT-Infrastrukturen verbessern. Diese
Investitionen sowie der Ausbau unseres Angebots für Kunden im gehobenen
Mittelstand sind eine solide Basis für weiteres Wachstum in den nächsten
Monaten und Jahren.“
Gewinn in Deutschland weiter gewachsen
Nach einem sehr erfolgreichen Vorjahr konnte Computacenter in
Deutschland den operativen Gewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008
auf Eurobasis um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Durch den starken
Euro begünstigt, entspricht dies einem Gewinnzuwachs von 20,8 Prozent auf 4,1
Millionen Pfund. Die guten Ergebnisse sind vor allem auf bessere Margen im
Servicegeschäft und die fortschreitende Standardisierung der Serviceerbringung
sowie das verbesserte Outsourcing-Angebot des IT-Dienstleisters zurückzuführen.
Der Umsatz in Deutschland stieg im ersten Halbjahr 2008 von
340,7 Millionen Pfund im Vorjahr auf 379,8 Millionen Pfund. Die
Umsatzsteigerung ist jedoch wechselkursbedingt: In lokaler Währung war der
Umsatz in Deutschland mit 3 Prozent leicht rückläufig.
Service treibt Gewinn in Deutschland
Im ersten Halbjahr 2008 setzte sich der Trend zu einem
verstärkten Servicegeschäft weiter fort. Computacenter verzeichnete in
Deutschland zwar einen Rückgang des Produktgeschäfts um 7,7 Prozent, was auf
die wettbewerbsintensive Marktsituation und vor allem auf die Fokussierung auf
höhermargige Produkte zurückzuführen ist. Allerdings konnte dies durch eine
Steigerung des Servicegeschäfts um 6,1 Prozent bei gleichzeitiger Verbesserung
der Serviceprofitabilität aufgefangen und so die Strategie hin zu Angeboten mit
höheren Margen fortgesetzt werden.
Das Wachstum im Servicegeschäft basiert vor allem auf den
Bereichen Datacenter und Networking. Hier zahlen sich die kontinuierlichen
Investitionen in Managed-Services- und Technologielösungen aus. Zudem konnte
Computacenter durch eine Reihe erfolgreicher Projekte seine Reputation im
Outsourcing-Markt erheblich steigern. Dazu gehört der Abschluss eines Vertrags
über die Erbringung von Managed Desktop Services für SAP, der das Management
von 30.000 Clients an 31 Standorten und die Übernahme von 28 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern umfasst. Mit Daimler Financial Services Deutschland hat
Computacenter einen Vertrag über die Migration und den Betrieb des IT-Netzwerks
geschlossen, der neben der Technologieausstattung auch Managed Services
beinhaltet. Für die Stadt Düsseldorf betreibt der IT-Dienstleister im Rahmen
eines Desktop-Services-Vertrags 12.500 Rechner in verschiedenen städtischen
Behörden und Schulen.
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Computacenter ist Europas führender herstellerübergreifender
Dienstleister für Informationstechnologie. Kundennähe bedeutet für uns,
Geschäftsanforderungen zu verstehen und präzise darauf einzugehen. Auf dieser
Basis entwickeln, implementieren und betreiben wir für unsere Kunden
maßgeschneiderte IT-Lösungen. Wir bewerten den Nutzen neuer Technologien und
integrieren diese schnell und professionell in vorhandene IT-Umgebungen. Unsere
Finanzstärke und Marktpräsenz bieten Kunden und Partnern langfristige
Stabilität und Sicherheit.
Wir erreichen unsere Kunden über ein flächendeckendes Netz
von Standorten in Deutschland, England, Frankreich und Benelux sowie über
unsere internationalen Partner in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2007
erwirtschaftete Computacenter mit fast 10.000 Mitarbeitern einen Umsatz von
rund 3,5 Milliarden Euro. In Deutschland beschäftigt Computacenter rund 4.000
Mitarbeiter und erzielte in 2007 einen Umsatz von 1,090 Milliarden Euro.