Von
Infrastrukturtowers zu End-to-End-Services
Forrester Research, Cognis und Computacenter diskutierten
über Zukunft des Outsourcing
Kerpen - Juli 2008. Im Rahmen eines Roundtables diskutierten
Vertreter des Analystenhauses Forrester Research, des Spezialchemieherstellers
Cognis und des IT-Dienstleisters Computacenter über zukünftige Trends und
Entwicklungen im Outsourcingmarkt. Basierend auf der Erkenntnis, dass Business-
und IT-Prozesse immer enger zusammenwachsen, entsteht ein ganz neues
Outsourcingprofil für Dienstleister und Kunden gleichermaßen. Die Zukunft liegt
nicht mehr in der Bereitstellung von Infrastrukturleistungen, sondern in der
Erbringung eines kompletten IT-Service. Eine Onlinepressemappe zur
Veranstaltung kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.ffpress.net/Kunde/CCC/MP/33027/
„Kunden verlangen heute von der IT mehr als nur
Kostenreduktion“, fasst Pascal Matzke, Vice President Forrester Research, die
neue Situation im Markt zusammen. „Eine erfolgreiche Outsourcingbeziehung setzt
daher eine End-to-End-Betrachtung von den Businesszielen über die Prozesse bis
auf die Infrastrukturebene voraus.“ Erst durch eine solche Gesamtbetrachtung
können Outsourcingbeziehungen zu einer fruchtbaren Partnerschaft wachsen, die
eine aktive Unterstützung von Geschäftszielen durch Flexibilität,
Anpassungsfähigkeit und hohe Qualität gewährleistet.
Ralf Stalinski, CIO Cognis Group, führt am eigenen
Unternehmen beispielhaft aus, wie sich der Wandel von einem klassischen, auf
die Infrastruktur konzentrierten IT-Ansatz hin zu einem Service-getriebenen
Ansatz vollzogen hat. „Die entscheidende Frage für uns war: Wo liegt unser
Wertschöpfungsbeitrag als IT-Abteilung. Daraus abgeleitet war die Zielsetzung
klar. Wir wollten unser Zeitbudget neu einteilen und deutlich mehr Zeit für
Innovationen aufbringen, bei gleichzeitig gestiegenen Ansprüchen an
Flexibilität, Kostentransparenz und Qualität.“ Grundvoraussetzung dafür war
eine völlig neue Ausrichtung der IT-Strukturen und der Dienstleistungsverträge
im Sinne einer End-to-End-Serviceerbringung.
Jürgen Stauber, Geschäftsführer Managed Services von
Computacenter, ergänzte, dass sich hier ein Paradigmenwechsel vollzieht. „Wenn
wir über Outsourcing 2.0 reden, dann geht es nicht mehr um die Frage: Wie sieht
die Infrastruktur aus? Entscheidend ist vielmehr, dass klare Service Level
Agreements mit definierten Anforderungsprofilen aus Businessperspektive
existieren. Kunden brauchen einen funktionierenden Email-Service – auf
welcher Technologieplattform das aufsetzt, kann ihm egal sein.“ Dieser
Paradigmenwechsel setzt allerdings ein neues Rollenverständnis zwischen
Dienstleister und Kunden voraus. Outsourcing 2.0 ist ein Vertrauensgeschäft, in
dem sich beide Partner auf Augenhöhe begegnen müssen. Entscheidende
Erfolgsfaktoren sind dafür klare Governancestrukturen und intensive
Kommunikation.
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Dienstleister für Informationstechnologie. Kundennähe bedeutet für uns,
Geschäftsanforderungen zu verstehen und präzise darauf einzugehen. Auf dieser
Basis entwickeln, implementieren und betreiben wir für unsere Kunden
maßgeschneiderte IT-Lösungen. Wir bewerten den Nutzen neuer Technologien und
integrieren diese schnell und professionell in vorhandene IT-Umgebungen. Unsere
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erwirtschaftete Computacenter mit fast 10.000 Mitarbeitern einen Umsatz von
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Mitarbeiter und erzielte in 2007 einen Umsatz von 1,090 Milliarden Euro.