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Sie sehen den Artikel: Trendanalyse Outsourcing 2.0 – die wichtigsten Ergebnisse. Veröffentlicht am: 01.09.2009
 

Trendanalyse Outsourcing 2.0 – die wichtigsten Ergebnisse

 

Ziele der Analyse

Zu den Vorzügen des traditionellen Outsourcings zählen signifikante Einsparungen bei den Betriebskosten, Zugang zu externem Provider-Know-how und die Entlastung interner Ressourcen durch die Auslagerung wiederkehrender Routinearbeiten. Mit zunehmender Marktreife der Angebote hat auch der Anteil von Outsourcing-Verträgen, die nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit zur Wiederverhandlung anstehen, in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen. Auch wenn die genannten Vorteile nach wie vor gelten, wird das Ziel der Outsourcing-Beziehung zunehmend durch die Ausrichtung am konkreten Geschäftsnutzen des Kunden geprägt.

 

Um heraus zu finden, was diese neue Qualität einer Outsourcing-Partnerschaft heute ausmacht, welche Erwartungen ein Kunde an seinen Dienstleister stellt und welche Fähigkeiten den „Zulieferer“ vom „Partner“ unterscheiden, hat Computacenter den unabhängigen Marktanalysten Pierre Audoin Consultants (PAC) mit der Erstellung einer Trendstudie zum Thema Outsourcing beauftragt. Ende 2008 und zu Beginn 2009 wurden dafür 105 Entscheider aus Management und IT-Leitung mittelständischer und großer Unternehmen in Deutschland befragt. Ziel der Befragung war es, die derzeitigen Anforderungen des Marktes auf Business- und IT-Seite zu erfassen. Zudem sollten die Einstellungen von IT-Entscheidern gegenüber der neuen Outsourcing-Generation wie deren Potenziale und Grenzen herausgearbeitet werden.

 

Ergebnisse

Im Kontext der wirtschaftlich unsicheren Zeiten wurden zunehmender Wettbewerbsdruck und Kostenreduktion von den Teilnehmern als wichtigste Herausforderungen für ihr Geschäft genannt. Darüber hinaus stehen jedoch auch perspektivische Themen im Fokus, darunter etwa die Erschließung neuer Geschäftsfelder, die schnelle Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen sowie Maßnahmen zur Neukundengewinnung und Kundenbindung.

 

Gefragt nach den wichtigsten Herausforderungen aus IT-Sicht wurden Sicherheit und Business Continuity ebenso genannt wie Kostenreduktion/-ersparnis. Von Seiten der Geschäftsleitung wurden Skalierbarkeit und Flexibilität sowie die verursachergerechte Zuordnung der Kosten in den Vordergrund gestellt.

 

Insgesamt erwarten die Befragten vom Dienstleister mehr Business-Orientierung: 90 Prozent äußern den Wunsch, dass der Provider die Business-Anforderungen des Kunden jenseits der reinen IT kennt. Zudem steigen die Anforderungen der Unternehmen an die Skalierbarkeit und Flexibilität des Angebots der Dienstleister. Bei der Wahl des Service Providers werden Aspekte wie Business-Alignment, Know-how, Innovationsfähigkeit, Vertrauen/„Augenhöhe“ sowie die Möglichkeit der verbrauchsgerechten Abrechnung wichtiger eingestuft als die reinen Kosten.

 

Bei einigen Themen ergaben sich teils widersprüchliche Ansichten, die zeigen, dass sich der Markt in einer Übergangsphase befindet. So zeigten sich über 80 Prozent der Umfrageteilnehmer bereit, standardisierte Leistungen in Anspruch zu nehmen, sofern sie Kosteneinsparungen und Transformationssprünge mit hoher Geschwindigkeit sicherstellen. Auf der anderen Seite bezweifeln über 86 Prozent, dass standardisierte IT-Dienstleistungen ihren Geschäftsanforderungen gerecht werden. Im Rahmen der Befragung äußerten über 90 Prozent auch, dass es für sie wichtig sei, dass der Dienstleister die Verantwortung für einen End-to-End-Service übernimmt. Zugleich aber sollen die Services „nach Vorgabe der kundeneigenen Prozesse und Methoden erbracht werden“.

 

Erkenntnisse

Aus den Ergebnissen lässt sich ein Wandel in den Outsourcing-Partnerschaften ablesen. Dabei stellt sich aber nicht die Frage des „entweder-oder“. Vielmehr etablieren sich Mischformen innerhalb der Outsourcing-Landschaft, deren Ausprägung sich mehr und mehr in Richtung des Next Generation Outsourcing oder auch Outsourcing 2.0 verschiebt. Bei diesen Konzepten erhalten Kunden auf Basis ihrer spezifischen Anforderungen den für sie richtigen Mix aus individualisierten und standardisierten Services. Diese Entwicklung setzt auf bestehenden Vorzügen des klassischen Outsourcing auf und hebt das Konzept auf die nächst höhere Wertschöpfungsebene. Denn hier liegt der Fokus auf der Unterstützung von Geschäftsprozessen, erhöhter Flexibilität und Skalierbarkeit, der stärkeren Industrialisierung der IT sowie der Pay-as-you-use-Philosophie.

 

Dabei erfordert die Idealvorstellung einer „Innovationspartnerschaft“ zwischen Kunde und Dienstleister zwingend zwei Voraussetzungen: Zum einen muss der Dienstleister neben der Technologiekompetenz ein tiefes Verständnis für das Geschäft des Kunden besitzen und in der Lage sein, seine Leistungen optimal zuzuschneiden. Zum anderen muss aber auch der Kunde bereit sein, dem Dienstleister die notwendige Freiheit zu lassen, aktiv Innovationen voranzutreiben. Die Wahl des günstigsten Anbieters oder das zu strikte Festhalten an eigenen Lösungen, Prozessen oder Technologien sind dabei nicht dienlich. Letztlich wird die Frage, „wie wird die Leistung erbracht“ weiter in den Hintergrund treten zugunsten der Frage „welche Leistung wird geliefert und welchen Mehrwert bringt dies für das Geschäft.“ Die Befragten sind sich ferner einig: anstelle rein kurzfristig orientierter Kostenoptimierungen treten Anforderungen, die neben realistischen Kosteneinsparungen eine deutlich langfristigere, Business Value-Optimierung fokussieren.

 

Outsourcing 2.0

Outsourcing 2.0 ist Computacenters Leistungsangebot des Next Generation Outsourcings. Es gewährleistet so viel Individualität wie nötig bei so viel Standardisierung wie möglich. Es orientiert sich an der Maximierung der Wertschöpfung für den Kunden durch die kosteneffiziente und flexible Bereitstellung von End-to-End-Services. Dabei übernimmt der IT-Dienstleister die Gesamtverantwortung für die Bereitstellung der Services, deren Qualität sich an der Einhaltung von Service-SLAs bemisst – und nicht länger an Infrastruktur-orientierten SLAs.

 

Prozesse, Tools und Infrastruktur sind hoch standardisiert und durch die zentralen Factories von Computacenter effizient umgesetzt. Kunden profitieren von den geringen Implementierungszeiten und -kosten sowie einer maximalen Transparenz im Betrieb. Hinzu kommt die Flexibilität in der Anpassung von Kapazitäten und Leistungen bei Änderungen oder Schwankungen im Business. Leistungen und Prozesse sind im Vorfeld klar definiert und werden nach Verbrauch abgerechnet. Ein transparentes Preismodell mit automatisiertem Abrechnungsprozess weist per Knopfdruck über das webbasierte Billing- und Accounting-Portal die Kosten für jeden einzelnen Service oder jede Kostenstelle aus.

 

Dieses „One-to-many“-Modell bietet neben den Kostenvorteilen einer virtuellen Einkaufsgemeinschaft auch den effizienten Betrieb der IT-Infrastruktur. Computacenter sichert Qualität und Effizienz mittels standardisierter Betriebsprozesse nach ITIL, der Computacenter Service Management Toolsuite und den zentralen Service-Factories wie den Remote Operations Centern in Erfurt, Kerpen, Nottingham und Kapstadt sowie den Rechenzentren in Frankfurt, Nottingham, Hatfield und Kapstadt. Servicedesks in Erfurt, Barcelona, Milton Keynes, Kuala Lumpur, Timisoara und Paris sind die zentrale Anlaufstelle für alle Kundenkontakte und erfüllen die Anforderungen internationaler Kunden an Mehrsprachigkeit. Computacenter Outsourcing 2.0 Services umfassen Betriebsleistungen für die gesamte IT-Infrastruktur: Managed Print Services, Managed Datacenter Services, Managed Network Services, Managed Desktop Environment und Managed Voice Services.

 

 


 

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