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Sie sehen den Artikel: Technologiespezialisten mit Beratungskompetenz gesucht. Veröffentlicht am: 25.09.2007
 
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Technologiespezialisten mit Beratungskompetenz gesucht

 

Computacenter will 220 offene Stellen besetzen

 

43 Prozent der deutschen Unternehmen haben Probleme, geeignetes Personal zu finden, so eine Umfrage des BITKOM. Je hochwertiger die geforderte Qualifikation, desto schwieriger wird es. Diese Problematik ist auch bei Computacenter bekannt. Der IT-Dienstleister hat zurzeit 220 offene Stellen zu besetzen. Mit Beratung, Implementierung sowie Betriebs- und Anwenderunterstützung deckt das Unternehmen den gesamten IT-Zyklus ab. Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an die Mitarbeiter in puncto Ausbildung und praktischer Erfahrung. Das Unternehmen bietet seinen Angestellten - vom Berufseinsteiger bis zum erfahrenen Berater - im Gegenzug einen attraktiven Arbeitsplatz mit reizvollen Perspektiven.

 

Als IT-Dienstleister analysiert Computacenter die Anforderungen seiner Kunden, entwickelt und implementiert individuelle Lösungen auf Basis aktueller Technologien und Services. Der Bereich Consulting Services beschäftigt sich ganz gezielt damit, neue Technologien in funktionale Lösungen für Kunden umzusetzen. Um das geplante Wachstum zu erreichen, will Computacenter hier in 2007 zirka 130 Mitarbeiter einstellen. „Unser Consulting-Portfolio ist in 12 Fachbereichen abgebildet, die sich nach speziellen Technologiethemen gliedern. Die thematische Bandbreite reicht dabei von modernen Arbeitsplatzlösungen, über schnelle Netzwerke, bis zu leistungsstarken Rechenzentrumsarchitekturen. Zudem gehören Querschnittsthemen wie Sicherheitslösungen und Servicemanagement dazu", sagt Thomas Leibfried, Human Resources Manager bei Computacenter. „Besonders groß ist unser Bedarf an erfahrenen IT-Beratern, die bereits fünf und mehr Jahre Berufserfahrung haben. Wir suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Kunden in allen Bereichen betreuen können, von der Beratung, Konzeption, Budgetierung, Implementierung bis hin zum Betrieb der Lösung." Eingestellt werden aber auch Projektmanager, Systemingenieure und Technologiespezialisten.

 

Hohe Anforderungen bei viel Eigenverantwortung

 

Bei der Auswahl der Bewerber stellt Computacenter hohe Anforderungen an seine potenziellen neuen Mitarbeiter. „Neben einem guten Hochschulabschluss, praktischer Berufserfahrung und guten Englischkenntnissen spielen vor allem Softskills, wie eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist, eine große Rolle", erläutert Leibfried. „Mit flachen Hierarchien, kurzen Dienstwegen und einer unbürokratischen Herangehensweise sorgen wir für die maximale Flexibilität eines jeden Mitarbeiters. Gleichzeitig ermöglichen wir ein hohes Maß an Eigenverantwortung - in allen Bereichen. Wenn ein Mitarbeiter sich weiterentwickeln möchte, geben wir ihm alle Werkzeuge an die Hand, die er benötigt. Aber er muss selbst die Initiative ergreifen."

 

Viele Unternehmen beklagen einen Mangel an Fachkräften, sind aber nicht bereit, selbst Personal auszubilden und weiterzuqualifizieren. Computacenter unterstützt seine Mitarbeiter bei der Erreichung ihrer Karriereziele durch den fortlaufenden Ausbau ihrer sozialen und fachlichen Kompetenzen. Im Rahmen eines strukturierten Performance- und Development-Review-Prozesses (P&D) sichert das Unternehmen die Entwicklung seiner Angestellten. Einmal jährlich findet ein P&D-Gespräch zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem statt. Dort wird über den Wissensstand und die Entwicklungsmöglichkeiten gesprochen sowie Ziele festgelegt. Besonders talentierte Mitarbeiter können frühzeitig identifiziert und für ein zwölfmonatiges Talentförderungsprogramm vorgeschlagen werden, in dessen Mittelpunkt die Persönlichkeitsentwicklung steht. Philipp Delorme ist einer von 26 Mitarbeitern bei Computacenter, die in 2007 an diesem Programm teilnehmen. Der Vertriebsmitarbeiter ist seit November 1998 bei dem IT-Dienstleister tätig und hat sich stetig weiterentwickelt. Heute betreut er als Executive Account Manager Vertical Finance einen wichtigen Großkunden im Finanzbereich.

 

Vom Berufseinsteiger zum zertifizierten Experten

 

Für Berufseinsteiger hat Computacenter ebenfalls reizvolle Aus- und Weiterbildungsangebote. Das Unternehmen bietet für Hochschulabsolventen spezielle Traineeprogramme an. Kern der sechs Monate dauernden Ausbildung ist ein „Trainingslager", bei dem Young Professionals durch Schulungen, Praxisphasen und Prüfungen auf ihre Aufgaben als Spezialisten für unterschiedliche Bereiche innerhalb der IT vorbereitet werden. Schwerpunkte sind die Themen Client/Server, Datacenter, Unified Communication, System- und Servicemanagement sowie Web Technology und Identity Management. Nach erfolgreichem Abschluss werden die ausgebildeten Technology Associates in den Bereich Consulting Services integriert und übernehmen in den Projektteams Aufgaben beim Kunden vor Ort. In diesem Jahr sind bereits 32 Mitarbeiter mit einem Traineeprogramm gestartet, weitere 25 Trainees in den Bereichen Security, Networking und Sales werden noch gesucht. Ronald Michelberger hat ein solches Programm absolviert und ist heute Senior System Engineer. Nach einer Basisausbildung und einer Weiterbildung hat der Ingenieur die Prüfung zum „Cisco Certified Network Professional" bestanden. Mittlerweile hat er rund zwei Dutzend Projekte zur Implementierung von Cisco-VoIP durchgeführt. Zurzeit bereitet er sich auf die praktische Prüfung zum „Cisco Certified Internetwork Expert" vor. Danach ist er einer von wenigen Experten, die auch sehr spezifische Anforderungen wie Videokonferenzen oder die Zusammenarbeit von Cisco-Systemen mit anderen Hard- und Softwareprodukten umsetzen können.

 

Auf dem Weg ins Management

 

Auch Henning Rahe ist 1995 im Rahmen eines Traineeprogramms als Systemingenieur bei Computacenter eingestiegen. Im Jahr 2000 wechselte er zu einem anderen Beratungsunternehmen, kehrte aber nach acht Monaten wieder zurück. Seit dem hatte er unterschiedliche Positionen inne und erhielt spezielle Schulungen, die gezielt auf seine Aufgabe zugeschnitten waren. Heute leitet er im Bereich Consulting Services das Team, das sich mit Webtechnologien beschäftigt und hat Personalverantwortung für 30 Mitarbeiter. Um angehende Führungskräfte auf Management-Aufgaben vorzubereiten, erhalten diese eine bestimmte „Leadership-Ausbildung", die sich auf die Personalführung fokussiert.

 

Die angehenden Führungskräfte erlernen zunächst die Basisaufgaben, die in einer leitenden Position Grundvoraussetzung sind. In den Programmen MSNL (Management Skills for New Leaders) und MSAL (Management Skills for Advanced Leaders) können die Kandidaten ein Netzwerk mit Kollegen in vergleichbarer Position aufbauen und sich so gegenseitig unterstützen. Henning Rahe blickt zufrieden auf die letzten Jahre zurück: „Das Unternehmen hat mir ein hohes Vertrauen entgegengebracht und Gelegenheit gegeben, an den Themen und der Verantwortung zu wachsen. Hier sind viele langjährige Mitarbeiter beschäftigt, weil Computacenter langfristige Entwicklungsperspektiven bietet." Zurzeit ist er damit betraut, das neue Team „IT-Architecture & Strategy" aufzubauen. Es soll die „Dachfunktion" über die zwölf Fachbereiche von Consulting Services übernehmen und Kunden projektübergreifend beraten. Hier werden erfahrene Enterprise-IT-Architekten gesucht, die fundiertes technisches Wissen im Umfeld von Netzwerk-, Rechenzentrums- und Anwendungsinfrastrukturen sowie in den Bereichen Security und Systemmanagement mitbringen.

 

Auch Philipp Delorme, der heute an dem Talentprogramm teilnimmt, ist mit einem Traineeprogramm gestartet, sein Fokus lag von Anfang an auf dem Vertrieb und Accountmanagement. Während seiner Ausbildung stand ihm in Kundensituationen ein erfahrener Accountmanager als Pate zur Seite und er erhielt sukzessive die Vertriebsverantwortung für seinen ersten eigenen Kunden. Innerhalb seiner Weiterbildung wurden ihm gezielt Hard- sowie Softskills vermittelt und er absolvierte unter anderem Konzeptions- und Konflikttrainings sowie Schulungen in Verhandlungsführung. Um fachlich stets auf dem aktuellen Stand zu sein, nimmt er eigenständig an speziellen Technologieschulungen teil. Parallel zu den theoretischen Fortbildungsmaßnahmen erhielt Delorme kontinuierlich neue und komplexere Kundenaufgaben. „Ich wurde von Anfang an ins kalte Wasser geworfen. Das sehe ich als großen Vertrauensbeweis, als eine gute Möglichkeit, die eigene Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen", erläutert Delorme. „Im Anschluss an jeden wichtigen Kundentermin findet ein internes Feedbackgespräch statt. Hier wird bereichs- und hierarchienübergreifend sehr offen und konstruktiv kritisiert. Das bringt jeden Einzelnen und auch die gemeinsame Sache deutlich voran. Unter anderem durch diese ausgeprägte Feedbackkultur hat jeder die Chance, sich weiterzuentwickeln. Allerdings wird niemandem etwas auf dem Silbertablett serviert, man muss sein Schicksal schon selbst in die Hand nehmen."

 

Gute Unternehmenskultur und Betriebsklima

 

Ganz besonders loben die Computacenter-Mitarbeiter die Unternehmenskultur und das tolle Betriebsklima. „Hier sind viele Menschen beschäftigt, die eine gesunde Einstellung zur Arbeit haben. Wir arbeiten lösungsorientiert, der Teamgedanke steht dabei im Vordergrund und uns wird das entsprechende Vertrauen entgegen gebracht. So macht die Arbeit wirklich viel Spaß", resümiert Delorme. Um das auch potenziellen Mitarbeitern darzustellen, hat der IT-Dienstleister im Herbst 2006 deutschlandweit eine Imagekampagne mit dem Titel „Ungewöhnlich starke Persönlichkeiten" gestartet. Auf den Anzeigenmotiven sind Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer ungewöhnlichen Hobbies zu sehen. Ein IT-Berater beim Fallschirmspringen, eine Managerin mit Personalverantwortung für 300 Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit Schnaps brennt und ein Produktmanager, der bei seinen Produktentwicklungen ebenso ungewöhnlich vorausschauend zu Werke geht wie bei seinen privaten Kakteenzüchtungen. Computacenter hofft, die offenen Stellen in den kommenden Monaten zu besetzen und über ungewöhnliche Hobbies neuer Kollegen berichten zu können.

 

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