Backgrounder
Managed Desktop Environment
On-Demand-Computing für Clientinfrastrukturen bietet
Kosteneinsparungen und eine flexible Skalierbarkeit
Im Client-, Rechenzentrums- und Netzwerkbereich gewinnen für
Unternehmen variable Nutzungs- und Kostenmodelle, die sich flexibel an
Geschäftanforderungen anpassen lassen an Bedeutung. Hauptmotive hierfür sind
die Reduktion der IT-Kosten sowie eine erhöhte Kostentransparenz bei einer
verbesserten Servicequalität, eine höhere Flexibilität und die Einführung von Standards.
Nach einer Gartner-Studie von Mai 2006 erzielen Unternehmen den größtmöglichen
Nutzen, wenn sie auf standardisierte Serviceangebote zurückgreifen, die im
Rahmen eines Shared-Service-Modells erbracht werden. Bekannt ist dieser Ansatz
bislang vor allem als Servicemodell im Rechenzentrum in Form von
Utility-/On-Demand-Modellen. Lösungen, die die Clientinfrastruktur im Blick
haben, fanden bislang kaum Beachtung.
Mit Managed Desktop Environment (MDE) hat Computacenter eine
On-Demand-Lösung für Clients geschaffen. MDE bündelt eine standardisierte
Hardware-Plattform, Betriebssystem, Client Management Software und
Sicherheitsfunktionalitäten sowie standardisierte, toolgestützte
Serviceprozesse zu einer ganzheitlichen Lösung. Anwender zahlen einen festen Preis
pro Arbeitsplatz für die tatsächlich im Abrechnungszeitraum genutzten Services
(„pay as you use“). Aufgrund der nutzungsbasierten Abrechnung kann auf
steigende oder abnehmende Arbeitsplatzzahlen einfach und schnell reagiert
werden. Die Lösung passt sich den Geschäftsanforderungen des Kunden individuell
an. Im Rahmen von MDE stehen dem Kunden Notebook- und Desktop-Modelle in den
Ausprägungen „Standard“ und „Professional“ zur Verfügung. Die Dienstleistungen
umfassen neben den klassischen Lifecycle-Services unter anderem auch
Assetmanagement und Finanzierungsmodelle. Das MDE-Standard-Client-System kann
um kundenspezifische Funktionalitäten erweitert werden.
Die Analyse der kundenspezifischen Anforderungen erfolgt
mittels der Computacenter Client Blueprint Methode. Danach wird der
MDE-Standard entsprechend um Kundenapplikationen und -konfigurationen
erweitert.
Bei der Auswahl von Hard- und Software greift der
Serviceprovider für IT-Infrastrukturen auf Partnerschaften mit marktführenden
Herstellern zurück. Durch die Bündelung von Einkaufsvolumen als „virtuelle
Einkaufsgemeinschaft“ lassen sich deutliche Skaleneffekte erzielen, daraus
ergeben sich für den Kunden Einsparpotenziale. Standardisierte Betriebsprozesse
nach ITIL, die Computacenter Service Management Toolsuite (SMTS) und das
zentrale Computacenter Client Operations Center sichern Qualität und Effizienz.
Ein leistungsfähiges Billingsystem erlaubt eine transparente und
verursachungsgerechte Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen –
so einfach wie eine Telefonrechnung.
Die gemeinsame Nutzung von Standards, Werkzeugen und Service
Factories nach dem Shared-Services-Prinzip ermöglicht die Optimierung der
Ressourcenauslastung und -verfügbarkeit. Der Kunde erhält Freiräume, um sich
auf seine strategischen Aufgaben zu konzentrieren. Durch eine komplette
Erneuerung der Clientinfrastruktur auf den MDE-Standard wird eine homogene
IT-Infrastruktur mit synchronisierten Vertragslaufzeiten geschaffen. Das
Basissystem wird von Computacenter kontinuierlich weiterentwickelt, daher
stehen dem Kunden stets die neuesten Technologien zur Verfügung.