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Sie sehen den Artikel: FinOps: Start-up nach Maß mit Aquin. Veröffentlicht am: 17.12.2007
 
FinOps: Start-up nach Maß mit Aquin

FinOps: Start-up nach Maß mit Aquin

Nahtlose Systemarchitektur ermöglicht zukunftsfähiges Geschäftsmodell

 

Die Zürcher FinOps AG bietet als unabhängige Servicegesellschaft MidOffice Dienstleistungen für Vermögensverwalter und Vorsorgeeinrichtungen an. Das 2006 gegründete Start-up übernimmt im Kundenauftrag administrative Aufgaben für den Betrieb sowie die Kontrolle von kollektiven Finanzanlagen. Hierzu gehören beispielsweise die Abwicklung von Transaktionen mit Drittparteien oder die Positionsführung.

 

Mit großem Bankfach- und Prozesswissen erarbeiten die Mitarbeiter Lösungen mit klarem Fokus auf Qualität und Wirtschaftlichkeit für den Kunden. Flexibilität und Transparenz für die Anlageprodukte, Sorgenfreiheit, freie Skalierbarkeit und Revisionssicherheit für die Kunden, Unabhängigkeit von großen Fondsleitungsgesellschaften - viele Vermögensverwalter finden sich in den Zielsetzungen der FinOps AG wieder.

 

Allerdings wurde den Gründern schnell bewusst, dass ihr viel versprechendes Geschäftsmodell nicht ohne eine optimale IT-Infrastruktur erreichbar war. Das Zürcher Unternehmen hatte hier als Startup einen Vorteil. Frei von Altlasten und Legacy-Anwendungen konnte man eine komplett neue Systemarchitektur aufsetzen. Damian Tobler, verantwortlich für den Vertrieb bei FinOps, umreißt das Pflichtenheft für die in Frage kommenden Produkte: „Wir wollten alle Applikationen auf derselben Plattform haben, um einen nahtlosen Datenaustausch zwischen den einzelnen Modulen zu gewährleisten – der Effizienz-Gedanke steht bei uns im Vordergrund. Außerdem musste die Lösung sowohl für traditionelle als auch für alternative kollektive Anlageprodukte wie Hedge Fonds gerüstet sein, da wir unseren Kunden alle Optionen anbieten wollen. Wir gehen von einem heterogenen Kundenportfolio aus. Das bedeutet, dass unsere Software mandantenfähig sein muss: Die Datenwelten der einzelnen Kunden müssen komplett erfassbar und gleichzeitig individuell parametrisierbar sein.“

 

Da FinOps zudem auf bewährte und technologisch ausgereifte Software setzen wollte, fiel die Entscheidung zugunsten von Aquin Components. Produkte von anderen Herstellern waren zumeist monolithisch, unflexibel und nicht zuletzt überdimensioniert für ein junges Start-up. „Die laufenden Kosten wären einfach zu groß gewesen“, erklärt Tobler. „Außerdem waren die Architekturen anderer Lösungen geschlossen – ein solches System wäre nur sehr schwierig auf unsere Bedürfnisse hin skalierbar gewesen.“ Neben der Technologie und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugte die Schweizer Finanzexperten auch die Beratung und Betreuung durch Aquin.

 

Nahtlose Übergänge: Effizienz ohne Reibungsverlust

 

Nach nur einem halben Jahr ist die neue Infrastruktur durch das Aquin-Team implementiert. Zum Einsatz kommen bei FinOps drei Aquin-Systeme: Für die Administration sowie Ex-Ante und Ex-Post Überwachung aller gesetzlichen, vertraglichen und managerbezogenen Anlagegrenzen sorgt MIG21. Das Ordermanagement-System ORS ist nahtlos in MIG21 integriert und steuert alle Prozesse von der Ordereingabe über den Handel bis zum Settlement im Fondsbuchhaltungssystem Moneysoft von Megos. Zusätzlich lassen sich Orders und ihre Auswirkungen vorab simulieren.

 

„MIG21 ist im Schweizer Markt als Marktstandard akzeptiert. Das war ein wichtiger Entscheidungsgrund für uns, da eine revisionssichere Compliance Kernbestandteil unseres Angebots ist. Beispielsweise benötigen Schweizer Vermögensverwalter ab 2008 den regulierten Status als Minieffektenhändler, um einen öffentlichen Fonds zu bewirtschaften. Diesen erhalten sie schneller, wenn sie dieselben Systeme einsetzen wie die Fondsleitungen und Banken. ORS hat uns überzeugt, weil es nicht nur unsere eigenen Anforderungen voll und ganz erfüllt, sondern potenziell auch unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden kann. Diese können es als Plattform nutzen und dort Orders eingeben und verwalten. So können sich kleinere Kunden praktisch ein eigenes Portfoliomanagement sparen“, erklärt Stefan Lorbe, bei FinOps verantwortlich für die Operations und IT. Das Data Warehouse DVS bildet für FinOps eine flexibel konfigurierbare und erweiterbare Datenbasis, die auch die Grundlage für ein detailliertes Reporting darstellt. Zusätzlich versorgt es ORS und MIG21 mit qualitätsgesicherten und konsistenten Daten und Informationen.

 

DVS ist außerdem über eine flexible Standardschnittstelle an das Fondsbuchhaltungssystem von Megos angeschlossen. „Bei DVS hat uns vor allem die Offenheit des Datenmodells beeindruckt“, erinnert sich der Vertriebsexperte Tobler. „Es ist sehr einfach, Spezialprodukte wie zum Beispiel Umweltfonds über kundenindividuelle Attribute flexibel zu modellieren. Das kommt natürlich voll unseren Kunden zugute, denen wir auch die Verarbeitung komplexer Anlagethemen in kürzester Zeit anbieten können. Die Reporting-Funktionen von DVS sind ein weiterer Pluspunkt: Wir können unseren Kunden mit ihrer Hilfe detaillierte, tagesaktuelle Berichte liefern.“

 

Durch die nahtlose Integration aller Aquin-Produkte deckt die IT-Architektur das gesamte Geschäftsmodell von FinOps ab. Dies erspart den Mitarbeitern viel zeitintensive Fleißarbeit und steigert so die Effizienz des gesamten Prozesses. Das spüren auch die Kunden: Schnelle, schlanke Orderprozesse, flexible Skalierbarkeit und brandaktuelles Reporting sind kein Luxus, sondern die Regel.

 

Freie Skalierbarkeit: Option auf die Zukunft

 

Die Systemarchitektur von FinOps deckt jeden Geschäftsbereich mit einem eigenen, separaten IT-Werkzeug ab. FinOps ist so in der Lage, einzelne Geschäftsbereiche flexibel zu skalieren. Sollte sich zukünftig beispielsweise ein Compliance-Schwerpunkt im Kundenportfolio abzeichnen, kann dieser Bereich IT-seitig gezielt verstärkt werden. Weiterhin wächst die Aquin-Lösung auch als Ganzes mit dem Geschäftsaufkommen von FinOps.

 

So ist die Investitionssicherheit dauerhaft gegeben, und das Zürcher Start-up kann auch in Zukunft mithilfe von Aquin seine Geschäftsziele erreichen. Stefan Lorbe fasst zusammen: „Unser Erfolg gründet sich zur Hälfte auf unsere kompetenten und engagierten Mitarbeiter. Die andere Hälfte ist die integrierte Aquin-Lösung, die alles hält, was wir uns von ihr versprochen haben.  Diese Integration ist für uns viel mehr als eine reine Software, sie treibt unsere bankfachlichen Prozesse maßgeblich an und ist für uns wegen ihrer Leistungsfähigkeit ein zentrales Verkaufsargument.“

 

 

 

FinOps AG

 

Die FinOps AG ist eine junge, unabhängige Servicegesellschaft und bietet MidOffice Dienstleistungen für Vermögensverwalter und Vorsorgeeinrichtungen an. Der Dienstleister übernimmt im Kundenauftrag administrative Tätigkeiten, welche für den Betrieb sowie die Kontrolle von kollektiven Anlagen notwendig sind.

 

Geschäftssitz: Zürich

Gründung: 2006

Mitarbeiter: 8 (wachsend)

www.finops.ch

 

Branche: Dienstleister Investment Management Sektor

 

Herausforderungen

Als Start-up für MidOfficedienstleistungen benötigte FinOps eine maßgeschneiderte IT-Infrastruktur, um das geplante Geschäftsmodell verwirklichen zu können.

Benötigt wurden eine hohe Prozesseffizienz, um Qualität und Wirtschaftlichkeit sowohl für FinOps als auch für die FinOps-Kunden zu gewährleisten.

Die Lösung musste flexibel skalierbar und mandantenfähig sein, um mit dem Geschäftsaufkommen mitwachsen zu können.

 

Lösungen

Aquin MIG21 (Anlagegrenzprüfung), ORS (Ordermanagement) und DVS (Data Warehouse und Reporting).

Die Aquin-Produkte arbeiten nahtlos miteinander und sind zudem an die Fondsbuchhaltung Moneysoft von MEGOS angebunden.

 

Vorteile

Sehr kurze Projektdauer – komplette Integration von MIG21, ORS, DVS und der Fondsbuchhaltung von MEGOS in nur sechs Monaten.

Ordermanagement, Anlagegrenzprüfung und Data Warehouse sind nahtlos miteinander integriert und interagieren mit der Fondsbuchhaltung sowie externen Händlern und Depotbanken.

Flexible Anbindung auch komplexer und alternativer Anlageprodukte.

Mandantenfähigkeit – Datenwelten sind kundenindividuell getrennt und frei parametrisierbar.

Freie Skalierbarkeit der kompletten Lösung oder einzelner Bestandteile.

Schnelle Transparenz durch tagesaktuelle Reportingfunktion.

 

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