FinOps: Start-up nach Maß mit Aquin
Nahtlose Systemarchitektur ermöglicht zukunftsfähiges
Geschäftsmodell
Die Zürcher FinOps AG bietet als unabhängige
Servicegesellschaft MidOffice Dienstleistungen für Vermögensverwalter und
Vorsorgeeinrichtungen an. Das 2006 gegründete Start-up übernimmt im Kundenauftrag
administrative Aufgaben für den Betrieb sowie die Kontrolle von kollektiven
Finanzanlagen. Hierzu gehören beispielsweise die Abwicklung von Transaktionen
mit Drittparteien oder die Positionsführung.
Mit großem Bankfach- und Prozesswissen erarbeiten die
Mitarbeiter Lösungen mit klarem Fokus auf Qualität und Wirtschaftlichkeit für
den Kunden. Flexibilität und Transparenz für die Anlageprodukte, Sorgenfreiheit,
freie Skalierbarkeit und Revisionssicherheit für die Kunden, Unabhängigkeit von
großen Fondsleitungsgesellschaften - viele Vermögensverwalter finden sich in
den Zielsetzungen der FinOps AG wieder.
Allerdings wurde den Gründern schnell bewusst, dass ihr viel
versprechendes Geschäftsmodell nicht ohne eine optimale IT-Infrastruktur
erreichbar war. Das Zürcher Unternehmen hatte hier als Startup einen Vorteil.
Frei von Altlasten und Legacy-Anwendungen konnte man eine komplett neue Systemarchitektur
aufsetzen. Damian Tobler, verantwortlich für den Vertrieb bei FinOps, umreißt das
Pflichtenheft für die in Frage kommenden Produkte: „Wir wollten alle
Applikationen auf derselben Plattform haben, um einen nahtlosen Datenaustausch
zwischen den einzelnen Modulen zu gewährleisten – der Effizienz-Gedanke
steht bei uns im Vordergrund. Außerdem musste die Lösung sowohl für
traditionelle als auch für alternative kollektive Anlageprodukte wie Hedge
Fonds gerüstet sein, da wir unseren Kunden alle Optionen anbieten wollen. Wir
gehen von einem heterogenen Kundenportfolio aus. Das bedeutet, dass unsere
Software mandantenfähig sein muss: Die Datenwelten der einzelnen Kunden müssen
komplett erfassbar und gleichzeitig individuell parametrisierbar sein.“
Da FinOps zudem auf bewährte und technologisch ausgereifte
Software setzen wollte, fiel die Entscheidung zugunsten von Aquin Components.
Produkte von anderen Herstellern waren zumeist monolithisch, unflexibel und
nicht zuletzt überdimensioniert für ein junges Start-up. „Die laufenden Kosten
wären einfach zu groß gewesen“, erklärt Tobler. „Außerdem waren die
Architekturen anderer Lösungen geschlossen – ein solches System wäre nur
sehr schwierig auf unsere Bedürfnisse hin skalierbar gewesen.“ Neben der
Technologie und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugte die Schweizer
Finanzexperten auch die Beratung und Betreuung durch Aquin.
Nahtlose Übergänge: Effizienz ohne Reibungsverlust
Nach nur einem halben Jahr ist die neue Infrastruktur durch
das Aquin-Team implementiert. Zum Einsatz kommen bei FinOps drei Aquin-Systeme:
Für die Administration sowie Ex-Ante und Ex-Post Überwachung aller
gesetzlichen, vertraglichen und managerbezogenen Anlagegrenzen sorgt MIG21. Das
Ordermanagement-System ORS ist nahtlos in MIG21 integriert und steuert alle
Prozesse von der Ordereingabe über den Handel bis zum Settlement im
Fondsbuchhaltungssystem Moneysoft von Megos. Zusätzlich lassen sich Orders und ihre
Auswirkungen vorab simulieren.
„MIG21 ist im Schweizer Markt als Marktstandard akzeptiert.
Das war ein wichtiger Entscheidungsgrund für uns, da eine revisionssichere
Compliance Kernbestandteil unseres Angebots ist. Beispielsweise benötigen
Schweizer Vermögensverwalter ab 2008 den regulierten Status als Minieffektenhändler,
um einen öffentlichen Fonds zu bewirtschaften. Diesen erhalten sie schneller, wenn
sie dieselben Systeme einsetzen wie die Fondsleitungen und Banken. ORS hat uns überzeugt,
weil es nicht nur unsere eigenen Anforderungen voll und ganz erfüllt, sondern
potenziell auch unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden kann. Diese können
es als Plattform nutzen und dort Orders eingeben und verwalten. So können sich
kleinere Kunden praktisch ein eigenes Portfoliomanagement sparen“, erklärt
Stefan Lorbe, bei FinOps verantwortlich für die Operations und IT. Das Data
Warehouse DVS bildet für FinOps eine flexibel konfigurierbare und erweiterbare
Datenbasis, die auch die Grundlage für ein detailliertes Reporting darstellt.
Zusätzlich versorgt es ORS und MIG21 mit qualitätsgesicherten und konsistenten
Daten und Informationen.
DVS ist außerdem über eine flexible Standardschnittstelle an
das Fondsbuchhaltungssystem von Megos angeschlossen. „Bei DVS hat uns vor allem
die Offenheit des Datenmodells beeindruckt“, erinnert sich der Vertriebsexperte
Tobler. „Es ist sehr einfach, Spezialprodukte wie zum Beispiel Umweltfonds über
kundenindividuelle Attribute flexibel zu modellieren. Das kommt natürlich voll
unseren Kunden zugute, denen wir auch die Verarbeitung komplexer Anlagethemen
in kürzester Zeit anbieten können. Die Reporting-Funktionen von DVS sind ein
weiterer Pluspunkt: Wir können unseren Kunden mit ihrer Hilfe detaillierte,
tagesaktuelle Berichte liefern.“
Durch die nahtlose Integration aller Aquin-Produkte deckt die
IT-Architektur das gesamte Geschäftsmodell von FinOps ab. Dies erspart den
Mitarbeitern viel zeitintensive Fleißarbeit und steigert so die Effizienz des gesamten
Prozesses. Das spüren auch die Kunden: Schnelle, schlanke Orderprozesse,
flexible Skalierbarkeit und brandaktuelles Reporting sind kein Luxus, sondern
die Regel.
Freie Skalierbarkeit: Option auf die Zukunft
Die Systemarchitektur von FinOps deckt jeden Geschäftsbereich
mit einem eigenen, separaten IT-Werkzeug ab. FinOps ist so in der Lage,
einzelne Geschäftsbereiche flexibel zu skalieren. Sollte sich zukünftig
beispielsweise ein Compliance-Schwerpunkt im Kundenportfolio abzeichnen, kann
dieser Bereich IT-seitig gezielt verstärkt werden. Weiterhin wächst die Aquin-Lösung
auch als Ganzes mit dem Geschäftsaufkommen von FinOps.
So ist die Investitionssicherheit dauerhaft gegeben, und das
Zürcher Start-up kann auch in Zukunft mithilfe von Aquin seine Geschäftsziele
erreichen. Stefan Lorbe fasst zusammen: „Unser Erfolg gründet sich zur Hälfte
auf unsere kompetenten und engagierten Mitarbeiter. Die andere Hälfte ist die
integrierte Aquin-Lösung, die alles hält, was wir uns von ihr versprochen
haben. Diese Integration ist für
uns viel mehr als eine reine Software, sie treibt unsere bankfachlichen
Prozesse maßgeblich an und ist für uns wegen ihrer Leistungsfähigkeit ein
zentrales Verkaufsargument.“
FinOps AG
Die FinOps AG ist eine junge, unabhängige Servicegesellschaft
und bietet MidOffice Dienstleistungen für Vermögensverwalter und
Vorsorgeeinrichtungen an. Der Dienstleister übernimmt im Kundenauftrag
administrative Tätigkeiten, welche für den Betrieb sowie die Kontrolle von
kollektiven Anlagen notwendig sind.
Geschäftssitz: Zürich
Gründung: 2006
Mitarbeiter: 8
(wachsend)
www.finops.ch
Branche: Dienstleister
Investment Management Sektor
Herausforderungen
Als Start-up für MidOfficedienstleistungen benötigte FinOps
eine maßgeschneiderte IT-Infrastruktur, um das geplante Geschäftsmodell
verwirklichen zu können.
Benötigt wurden eine hohe Prozesseffizienz, um Qualität und
Wirtschaftlichkeit sowohl für FinOps als auch für die FinOps-Kunden zu gewährleisten.
Die Lösung musste flexibel skalierbar und mandantenfähig sein,
um mit dem Geschäftsaufkommen mitwachsen zu können.
Lösungen
Aquin MIG21 (Anlagegrenzprüfung), ORS (Ordermanagement) und
DVS (Data Warehouse und Reporting).
Die Aquin-Produkte arbeiten nahtlos miteinander und sind zudem
an die Fondsbuchhaltung Moneysoft von MEGOS angebunden.
Vorteile
Sehr kurze Projektdauer – komplette Integration von MIG21,
ORS, DVS und der Fondsbuchhaltung von MEGOS in nur sechs Monaten.
Ordermanagement, Anlagegrenzprüfung und Data Warehouse sind
nahtlos miteinander integriert und interagieren mit der Fondsbuchhaltung sowie externen
Händlern und Depotbanken.
Flexible Anbindung auch komplexer und alternativer
Anlageprodukte.
Mandantenfähigkeit – Datenwelten sind kundenindividuell
getrennt und frei parametrisierbar.
Freie Skalierbarkeit der kompletten Lösung oder einzelner
Bestandteile.
Schnelle Transparenz durch tagesaktuelle Reportingfunktion.