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You are viewing article: Perfekte Autowelten published on: 02/19/2010
 
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Perfekte Autowelten

 

Photoshop und die Creative Suite 4 im Einsatz bei René Staud

 

Fantastische Automobile, perfekt ausgeleuchtet vor elegantem Hintergrund, sind das Markenzeichen von René Staud. Der Stuttgarter fotografiert für Edelmarken wie Maybach, Mercedes-Benz oder Aston Martin im heimischen 600-Quadratmeter-Studio in Leonberg oder auch on Location auf einem grönländischen Gletscher. Seit dem Komplettumstieg auf digitale Produktion im Jahr 2004 spielt die Adobe Creative Suite bei René Staud Photography eine entscheidende Rolle. Photoshop steht dabei im Vordergrund, denn wichtiger Teil des digitalen Workflows bei Staud ist das Zusammenfügen dutzender Einzelaufnahmen zu einem fertigen Bild im Rahmen der Postproduktion. Hierbei werden diverse Varianten von Vorder- und Hintergrund sowie des fotografierten Fahrzeugs wie ein hochaufgelöstes Puzzle abgespeichert, um für spätere Korrekturen zur Verfügung zu stehen. Das Auto selbst wird mit verschiedenen Beleuchtungsvarianten und Blitzpositionen abgelichtet, so dass Staud durch die Kombination verschiedener Ebenen in einer PSD-Datei schnell den optimalen Look finden kann. Fotografiert wird unter anderem mit Mittelformatkameras wie der Leaf Afi-II 7, deren 33 Megapixel messender Sensor 6666 x 4992 Pixel große 16-Bit RAW-Dateien erzeugt. Dies führt zu einer Datenmenge von bis zu 300 Gigabyte pro Job. Der Herr all dieser Gigabytes bei René Staud ist Photoshop-Profi Rainer Reber. Mit seinem MacBook Pro ist er oft schon beim Shooting als digitaler Assistent vor Ort dabei und hat die direkte Kontrolle über alle entstehenden Daten. Wieder im Studio fügt Reber 20 und mehr Tiffs zu einer PSD-Ebenen-Datei zusammen. „An dieser Stelle hat sich das neue OpenGLbeschleunigte Scrollen in der CS4-Version von Photoshop bereits bezahlt gemacht. Das ist bei solch großen Dateien eine willkommene Arbeitserleichterung“, berichtet Rainer Reber. „Gleiches gilt für die Funktion in Bridge, alle Einzelbelichtungen automatisch in PSD-Ebenen anzulegen. Das sind beides Möglichkeiten, die ich nicht mehr missen möchte.“

 

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