Perfekte Autowelten
Photoshop und die
Creative Suite 4 im Einsatz bei René Staud
Fantastische Automobile, perfekt ausgeleuchtet vor elegantem
Hintergrund, sind das Markenzeichen von René Staud. Der Stuttgarter
fotografiert für Edelmarken wie Maybach, Mercedes-Benz oder Aston Martin im
heimischen 600-Quadratmeter-Studio in Leonberg oder auch on Location auf einem
grönländischen Gletscher. Seit dem Komplettumstieg auf digitale Produktion im
Jahr 2004 spielt die Adobe Creative Suite bei René Staud Photography eine
entscheidende Rolle. Photoshop steht dabei im Vordergrund, denn wichtiger Teil
des digitalen Workflows bei Staud ist das Zusammenfügen dutzender
Einzelaufnahmen zu einem fertigen Bild im Rahmen der Postproduktion. Hierbei
werden diverse Varianten von Vorder- und Hintergrund sowie des fotografierten
Fahrzeugs wie ein hochaufgelöstes Puzzle abgespeichert, um für spätere Korrekturen
zur Verfügung zu stehen. Das Auto selbst wird mit verschiedenen Beleuchtungsvarianten
und Blitzpositionen abgelichtet, so dass Staud durch die Kombination
verschiedener Ebenen in einer PSD-Datei schnell den optimalen Look finden kann.
Fotografiert wird unter anderem mit Mittelformatkameras wie der Leaf Afi-II 7,
deren 33 Megapixel messender Sensor 6666 x 4992 Pixel große 16-Bit RAW-Dateien
erzeugt. Dies führt zu einer Datenmenge von bis zu 300 Gigabyte pro Job. Der
Herr all dieser Gigabytes bei René Staud ist Photoshop-Profi Rainer Reber. Mit
seinem MacBook Pro ist er oft schon beim Shooting als digitaler Assistent vor
Ort dabei und hat die direkte Kontrolle über alle entstehenden Daten. Wieder
im Studio fügt Reber 20 und mehr Tiffs zu einer PSD-Ebenen-Datei zusammen. „An
dieser Stelle hat sich das neue OpenGLbeschleunigte Scrollen in der CS4-Version
von Photoshop bereits bezahlt gemacht. Das ist bei solch großen Dateien eine
willkommene Arbeitserleichterung“, berichtet Rainer Reber. „Gleiches gilt für
die Funktion in Bridge, alle Einzelbelichtungen automatisch in PSD-Ebenen
anzulegen. Das sind beides Möglichkeiten, die ich nicht mehr missen möchte.“
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