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You are viewing article: Bundessortenamt erstellt Beschreibende Sortenlisten mit Adobe InDesign published on: 01/11/2007
 
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Kartoffeln ohne Quark

 

Bundessortenamt erstellt Beschreibende Sortenlisten mit Adobe InDesign

 

Sie hört auf den lateinischen Namen Solanum tuberosum, bekannter ist sie aber unter Bezeichnungen wie Chips, Pommes Frites, Kroketten,  Kartoffelpuffer, Gnocchi oder schlicht Salzkartoffel: Die meist unförmige Frucht aus der Familie der Nachtschattengewächse ist eines der  vielseitigsten Nahrungsmittel, die es gibt. Rund 300 Millionen Tonnen Kartoffeln werden jedes Jahr weltweit geerntet. Damit ist die allseits beliebte Knolle nach wie vor eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel auf der ganzen Welt. Rund 5.000 Sorten gibt es weltweit. 206 davon sind in Deutschland zum Anbau zugelassen, darunter so wohlklingende Namen wie Acapella, Adretta, Caruso, Hercules oder Sieglinde. Damit Züchter, Bauern, verarbeitende Industrie und landwirtschaftliche Berater den Überblick über die verschiedenen Sorten und deren Eigenschaften behalten, gibt das Bundessortenamt in Hannover in regelmäßigen Abständen so genannte Beschreibende Sortenlisten heraus, in denen alle in Deutschland zugelassenen Kartoffelsorten aufgeführt sind. Nicht nur für Kartoffeln ist im Sinne der Verbraucher gesetzlich geregelt, welche Sorten von Feldfrüchten angebaut und vertrieben werden dürfen. So gibt es ähnliche Sortenlisten auch für Getreide, Mais oder Weinreben. Neben den Sortennamen und Züchterinformationen enthalten die Listen Angaben über Aussehen, Anbaueigenschaften sowie Qualitätsmerkmale der jeweiligen Pflanzenart. Bei Kartoffeln etwa Angaben zu Koch- und Speiseeigenschaften (z.B. fest- oder mehligkochend), Anfälligkeit der Sorte für bestimmte Schädlinge, Verarbeitungseignung (Chips, Pommes Frites, etc.) oder Reifezeit. In der Praxis des Bundessortenamts bedeuten all diese Eigenschaften und Informationen unendlich scheinende Zahlenkolonnen, Texte, Bilder und Tabellen. Um sämtliche Daten aufzubereiten und in der Beschreibenden Sortenliste übersichtlich darzustellen, nutzt das Bundessortenamt die Layout-Software Adobe InDesign.

 

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